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Fortschritt bei der europäisch-russischen Zusammenarbeit in der Raumfahrt

Am 8. Juni fand in der russischen Duma (Parlament) eine Anhörung zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der EU und Russland im Bereich der Raumfahrt statt. Sie folgte einem Vorschlag des EU-Forschungskommissars Philippe Busquin im letzten Jahr, dass ein weiterer "Dialog ...

Am 8. Juni fand in der russischen Duma (Parlament) eine Anhörung zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der EU und Russland im Bereich der Raumfahrt statt. Sie folgte einem Vorschlag des EU-Forschungskommissars Philippe Busquin im letzten Jahr, dass ein weiterer "Dialog über Raumfahrt" zwischen der Europäischen Union und Russland notwendig sei. Von russischer Seite nahmen an dem Treffen Vertreter der Raumfahrtindustrie (darunter Vertreter von Rosaviakosmos, der russischen Luft- und Raumfahrtagentur) sowie Politiker teil, darunter der Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Bildung und Wissenschaft, Ivan Melnikov, und der Vorsitzende der Duma, Gennadi Seleznev. Die europäische Delegation bestand aus Vertretern der europäischen Raumfahrtindustrie, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Die Diskussionen konzentrierten sich insbesondere auf die neue Europäische Strategie für Raumfahrt, die vom Rat der europäischen Forschungsminister und der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) im November 2000 verabschiedet wurde. Drei Bereiche waren hierbei von besonderem Interesse: Trägerdienste, die Entwicklung des Satellitennavigationssystems GALILEO und die Ausarbeitung der GMES-Initiative (Global Monitoring for Environment and Security - Globale Überwachung für Umwelt und Sicherheit), die alle von einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen der EU und Russland profitieren könnten. Zusätzlich zu der Anhörung fanden direkte Gespräche zwischen den Chefs der ESA und Rosaviakosmos, Antonio Rodotà bzw. Juri Koptev, über eine engere Zusammenarbeit der beiden Agenturen statt.