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Separater Aktionsplan eEurope für Beitrittsländer gestartet

Am 16. Juni wurde in Göteborg der Aktionsplan "eEurope Plus" gestartet, der sich am Aktionsplan "eEurope 2002" orientiert, jedoch speziell auf die EU-Beitrittsländer abzielt. Der Aktionsplan "eEurope+" dient der Unterstützung und Beschleunigung der Reformen und der Modernisi...

Am 16. Juni wurde in Göteborg der Aktionsplan "eEurope Plus" gestartet, der sich am Aktionsplan "eEurope 2002" orientiert, jedoch speziell auf die EU-Beitrittsländer abzielt. Der Aktionsplan "eEurope+" dient der Unterstützung und Beschleunigung der Reformen und der Modernisierung der Wirtschaft in den Beitrittsländern mit Hilfe der Technologien und Instrumente der Informationsgesellschaft. Er orientiert sich weitgehend am Aktionsplan der 15 EU-Mitgliedstaaten, wurde aber hinsichtlich der Ziele, Maßnahmen und Zeitpläne entsprechend der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation in den Beitrittsländern ergänzt und abgestimmt. "Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Beitrittskandidaten an der Verwirklichung der Lissabonner Strategie mitwirken können", so begrüßte Romano Prodi, Präsident der EU-Kommission, den Aktionsplan. "Neben den Beitrittsverhandlungen ist dies ein wichtiges Element der Zusammenarbeit in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und ihren Beitrittskandidaten." Das für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissionsmitglied Erkki Liikanen fügte hinzu: "Das Ziel von Lissabon, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten, wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, wird nun zu einer politischen Priorität für den gesamten Kontinent. "eEurope+" stellt einen wichtigen Fortschritt sowohl für die Beitrittsländer als auch die EU dar."