ESA nimmt Kurs zur Rettung des Artemis-Satelliten
Nunmehr sind die ersten beiden Schritte zur Rückführung des Artemis-Satelliten erfolgt. Der Satellit war wegen einer Störung im oberen Bereich der Trägerrakete nach dem Abheben am 12. Juli in die falsche Umlaufbahn gelangt. Der Plan zur Rückführung des Satelliten auf die richtige Umlaufbahn setzt sich aus vier Schritten zusammen, wobei die ersten beiden Schritte am 24. Juli erfolgreich abgeschlossen wurden. Dabei war der Satellit in einer Höhe von 31.000 km über der Erde in eine Wartekreisbahn überführt worden. "Der Satellit befindet sich in einem quasi-nominellen Modus unter vollständiger Kontrolle des ESA/Alenia Spazio-Telespazio-Teams und weist zur Erde, wobei die Sonnenkollektoren der Sonne folgen, obgleich der Satellit sich noch nicht in einer geostationären Umlaufbahn befindet", hieß es aus ESA-Quellen. In den nächsten beiden Schritten zur Korrektur der Satellitenposition sollen die Ionentriebwerke des Raumschiffs gestartet werden. Im September beginnt der letzte Schritt, der darin besteht, das Raumschiff aus seiner Wartestellung in eine geostationäre Position zu "drehen", was voraussichtlich mehrere Monate dauern wird.