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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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Busquin und russischer Forschungsminister führen "intensives Gespräch"

EU-Forschungskommissar Philippe Busquin und der russische Forschungsminister Alexander Dondukov führten am 14. September ein zweistündiges "intensives Gespräch". Dies teilte Dondukov mit. Folgende Themen wurden besprochen: der Europäische Forschungsraum (EFR), das Sechste Rah...

EU-Forschungskommissar Philippe Busquin und der russische Forschungsminister Alexander Dondukov führten am 14. September ein zweistündiges "intensives Gespräch". Dies teilte Dondukov mit. Folgende Themen wurden besprochen: der Europäische Forschungsraum (EFR), das Sechste Rahmenprogramm (RP6), Fragen zum geistigen Eigentumsrecht, neue Technologien, die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen, Energie, Raumfahrt, Nanotechnologie, Genomik und die Mobilität der Forscher. Nach dem Treffen brachte Kommissar Busquin seine Zufriedenheit darüber zum Ausdruck, dass bei diesem Treffen nun, das mehreren bereits stattgefundenen Treffen folgte, konkrete Vereinbarungen getroffen wurden. Minister Dondukov war sehr erfreut darüber, dass man Russland in die Diskussionen über das nächste Rahmenprogramm für Forschung einbezogen hat und dass russische Wissenschaftler die Möglichkeit haben, mit ihren Kollegen aus der EU in europäischen Projekten eng zusammenzuarbeiten. Eine der Vereinbarungen beinhaltete die Einrichtung einer Website, die den Austausch von wissenschaftlichen Informationen zwischen Russland und der EU erleichtern soll. Als Busquin auf die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen im Hinblick auf die jüngsten Terroristenanschläge in den USA angesprochen wurde, sprach er ebenfalls das Thema des Informationsaustauschs an. "Die Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheit ist äußerst wichtig", so Busquin. "Es handelt sich um eine Frage der Information." Das Thema Energie war ebenfalls ein wichtiger Punkt auf der Agenda dieses hochrangigen Treffens. Minister Dondukov betonte die Bedeutung der Nuklearenergie und der mit dieser Energiequelle verbundenen Umweltfragen für Russland. Busquin fügte hinzu, dass die Zusammenarbeit im Bereich der thermonuklearen Energie zwar bei diesem Treffen nicht speziell zur Sprache gekommen sei, die Absicht einer solchen Zusammenarbeit sei aber bereits zu einem früheren Zeitpunkt bekannt gegeben worden. Beide waren sich einig, dass es äußerst wichtig sei, das Vertrauen Russlands und der EU in erneuerbare Energiequellen zu stärken. Die Diskussionen konzentrierten sich zudem auf ein vereinfachtes System für den Austausch von Forschern. Minister Dondukov hofft, dass sich die wissenschaftliche Zusammenarbeit nach einem Besuch von Kommissar Busquin in Moskau im ersten Quartal des kommenden Jahres intensivieren wird.

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