Französische Start-ups erhalten Finanzierungshilfe
Einer Bekanntgabe des französischen Finanzministers Laurent Fabius zufolge sollen mithilfe von europäischen und französischen öffentlichen Fördermitteln Anreize für innovative Start-up-Unternehmen in Frankreich geschaffen werden. Zwischen 60 und 90 Millionen Euro sollen für innovative Start-ups zur Verfügung gestellt werden. Der entscheidende Unterschied zwischen diesen Mitteln und den meisten bisherigen Zuweisungen besteht darin, dass das Geld direkt in die Unternehmen investiert wird, statt in private Risikokapitalfonds. Dieser Schritt war zum Teil eine Reaktion auf die stark rückläufige Entwicklung in Bezug auf das Risikokapital, das für Firmen zur Verfügung steht. Aus den Zahlen geht hervor, dass sich französische Start-ups im März 2001 noch ein Risikokapital in Höhe von 169 Millionen Euro beschafften, bis November hingegen waren es gerade mal 12 Millionen Euro. Die Fördermittel für diese neue Initiative werden vom französischen Staat, aus dem Kapital des Europäischen Investmentfonds und von der Caisse des Dépôts et Consignation, einem öffentlichen französischen Finanzinstitut, bereitgestellt.
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Frankreich