Liikanen leitet die "Go Digital"-Sensibilisierungskampagne 2002 ein
Das für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissionsmitglied Erkki Liikanen leitete auf einer Konferenz des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) am 21. Januar in Berlin die "Go Digital"-Sensibilisierungskampagne 2002 ein. Ziel dieser Kampagne ist es, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die bei der Nutzung des Internet immer noch den großen Unternehmen hinterherhinken, die Möglichkeiten des E-Business besser zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, an der E-Economy teilzunehmen. Die Kampagne bietet ebenfalls praktische Unterstützung durch Konferenzen und Beratungsnetze. Die Konferenz in Berlin ist die erste einer Reihe von Veranstaltungen, die während der Kampagne organisiert werden. Unterstützung kommt von der Europäischen Kommission, den Euro-Info-Zentren (EIC), Handelskammern, Forschungsinstituten und KMU-Verbänden. Vom 21. bis 22. Januar dieses Jahres fand ebenfalls ein EU-Workshop zur Bewertung regionaler und lokaler Strategien der Unterstützung von KMU bei der Einführung des elektronischen Handels in Brüssel statt. Ziel der Veranstaltung war es, zehn Monate nach Einleitung der "Go Digital"-Strategie im März 2001 Bilanz der bisher erzielten Fortschritte zu ziehen. Schlussfolgerungen und politische Empfehlungen des Workshops werden in einen Bericht einfließen, der bis Februar 2002 fertig gestellt werden soll. Dieser Bericht soll den Verbreitungsgrad von ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien) und E-Business bei KMU sowie bestehende politische Initiativen zur Unterstützung des E-Business bei KMU klar umreißen. Er wird auf der "Go Digital"-Website der Europäischen Kommission unter der nachfolgend genannten Adresse veröffentlicht.