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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Forschungs- und Industrieminister beraten über Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor zur Förderung der Investitionen in FuE

Auf dem ersten Treffen überhaupt zwischen den Forschungs- und Industrieministern in Girona, Spanien, am 1. und 2. Februar berieten die Minister darüber, wie der Privatsektor mit einbezogen werden kann, bis 2010 das Ziel von Forschungsausgaben in Höhe von 3 Prozent des BIP zu e...

Auf dem ersten Treffen überhaupt zwischen den Forschungs- und Industrieministern in Girona, Spanien, am 1. und 2. Februar berieten die Minister darüber, wie der Privatsektor mit einbezogen werden kann, bis 2010 das Ziel von Forschungsausgaben in Höhe von 3 Prozent des BIP zu erreichen, das EU-Forschungskommissar Philippe Busquin vorgeschlagen und dem kürzlich auch die Europäische Kommission zugestimmt hat. Die Minister zogen öffentliche Unterstützungsmechanismen in Erwägung, um private Investitionen zu fördern, darunter Subventionen, Steueranreize, Bürgschaftssysteme und öffentlich-private Partnerschaften. Außerdem wurden unter anderem folgende Themen besprochen: Gewährleistung, dass neue Produkte auf den Markt gelangen, Förderung der Mobilität von Forschern, Integration europäischer Finanzmärkte, Einführung eines effizienteren Gemeinschaftspatents, Biotechnologie, die Bedeutung nachhaltiger industrieller Forschung, Bioterrorismus und die Öffnung nationaler Forschungsprogramme. Auf diesem informellen Seminar wurde hervorgehoben, dass sich die Förderung der Mobilität von Forschern und Technologen sowohl zwischen Sektoren als auch Mitgliedstaaten positiv auf das effiziente Funktionieren des Europäischen Forschungs- und Innovationsraumes auswirken wird, sie würde diesen attraktiver für die Entwicklung neuer Ideen machen und dazu beitragen, dass neue Produkte ihren Weg auf einen integrierten europäischen Markt finden. Die Minister nannten die Vernetzung eine Möglichkeit, die Interaktion zwischen Industrie und Wissenschaft zu erleichtern und den Wissenstransfer zu beschleunigen. Die Teilnehmer wiesen darauf hin, dass Schritte in Richtung Integration der europäischen Finanzmärkte getan werden müssen, um so den europäischen Risikokapitalmarkt attraktiver für Investitionen zu machen und Kosteneffizienz sowie die geeignete Unterstützung für FuE (Forschung und Entwicklung) und Innovation zu garantieren. Auch sprachen die Minister davon, dass es erforderlich sei, Risikokapitalressourcen weiter zu mobilisieren, um Unternehmertum zu fördern und dadurch die volle Entwicklung eines dynamischen und wettbewerbsfähigen europäischen Technologiemarktes zu erleichtern, der von der Innovation profitieren und diese weiter fördern wird. Auch war man sich über die Notwendigkeit einig, nationale Forschungsprogramme für die Schaffung des Europäischen Forschungsraums (EFR) zu öffnen und sicherzustellen, dass diese Tätigkeiten nach einem Bottom-Up-Ansatz erfolgen und im Rahmen einer offenen Zusammenarbeit und mit Blick auf eine variable Geometrie durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang wiesen die Minister ferner auf den Bedarf an Informationsaustausch hin und schlugen eine Vernetzung sowohl von nationalen politischen Entscheidungsträgern als auch von FuE-Programmmanagern vor. Sie betonten, dass auch CORDIS genutzt werden könne, um Informationen über nationale Programme zu sammeln. Ferner betonten die Teilnehmer die Bedeutung von nachhaltigem Wachstum. Von besonderer Bedeutung ist ihrer Ansicht nach ein erneuter Impuls für Initiativen der industriellen Zusammenarbeit, während man beim Erreichen eines vereinfachten Regelwerks Fortschritte macht. Die Industrieminister der EU waren einstimmig der Meinung, dass man diesen Punkt auf künftigen Industrieräten weiter verfolgen müsse. Die auf diesem Treffen vorgelegte Dokumentation enthielt einen Bericht über FuE des Ausschusses für Wirtschaftspolitik, die Mitteilung der Kommission über Biowissenschaften und Biotechnologie, den Innovationsanzeiger 2001, einen Bericht der Dienststellen der Kommission, Berichte über das Benchmarking von Unternehmenspolitik und nationale Forschungspolitiken sowie verschiedene Dokumente der Präsidentschaft zu Fragen aus den Bereichen FuE und Innovation.

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Spanien

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