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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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EURAB-Mitglied ruft zu vereinigter Forschungsgemeinschaft und Europäischer FuE-Agentur auf

Der Präsident des Spanischen Rates für wissenschaftliche Forschung und Mitglied des Europäischen Forschungsbeirats (EURAB), Rolf Tarrach, hat zu akademischen EU-Qualifikationen, einer europäischen FuE (Forschungs- und Entwicklungs)-Agentur und weniger Fragmentierung in der eur...

Der Präsident des Spanischen Rates für wissenschaftliche Forschung und Mitglied des Europäischen Forschungsbeirats (EURAB), Rolf Tarrach, hat zu akademischen EU-Qualifikationen, einer europäischen FuE (Forschungs- und Entwicklungs)-Agentur und weniger Fragmentierung in der europäischen Forschung aufgerufen. Professor Tarrach, der für die spanische Ratspräsidentschaft schreibt und außerdem eine Professur für theoretische Physik an der Universität Barcelona innehat, argumentiert, dass Europa wissenschaftlich, kultiviert und Frauen gegenüber fairer sein müsse. Damit dies geschehe, müsse die europäische Forschung stärker integriert werden. "Damit Europa eine stärkere Einheit bildet, kultiviert, wissenschaftlich und Frauen gegenüber fairer ist, müssen mehr junge Europäer einen Teil ihres Studiums außerhalb ihres Herkunftslandes absolvieren, akademische Qualifikationen müssen europäisch sein oder zumindest automatisch anerkannt werden, wir brauchen eine Europäische FuE-Agentur, es ist wichtig, weder die Grundlagenforschung noch die Forschung im Bereich der Humanwissenschaften zu vernachlässigen, und die Bildung, der ohne jede Diskussion eine Priorität zukommen sollte, wird noch größere Anstrengungen unternehmen müssen, um einen Geist der Solidarität zu schaffen und uns zu lehren, das Weibliche höher wertschätzen zu lernen", schreibt er. Professor Tarrach ruft die Mitgliedstaaten ferner zu mehr Integrationskraft auf und sagt: "Gesetzt den Fall, dass eine angemessene Wissenschaftspolitik immer effektiver wird, je größer ihr Anwendungsbereich ist, müssen wir noch viel weiter gehen, wenn wir unsere nationale Souveränität aufgeben und Politiken sektoraler Profite abschaffen. Nicht alle Länder oder Regionen müssen alles erforschen, aber sie alle müssen in einem bestimmten Bereich herausragen. Die Vielfalt Europas sieht so aus, dass es für jede Aufgabe eine bestimmte Gruppe gibt, die zu ihrer Durchführung am besten ausgerüstet ist, während die Bandbreite der Probleme so aussieht, dass jede Gruppe am besten geeignet ist, an der Lösung eines dieser Probleme zu arbeiten." "Um diese [Forschung] optimal zu betreiben und für deren herausragende Qualität zu sorgen, müssen wir Europäer an sie glauben und verstehen, dass nur ein Europa, das Forschung betreibt, in der Welt wichtig sein wird", schlussfolgert Professor Tarrach.

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