Minister der EU und Mittelmeerländer sollen Vereinbarung über Synergien zwischen Forschung und Innovation treffen
Auf dem vom 9. bis 10. April in Malaga stattfindenden Treffen der Industrieminister aus der EU und dem Mittelmeerraum werden voraussichtlich Vereinbarungen hinsichtlich neuer Synergien zwischen der EU und den Mittelmeerländern im Bereich der Forschung sowie einer paneuropäischen EUREKA-Initiative, attraktiveren Investitionsbedingungen und Beihilfen für KMU (kleine und mittlere Unternehmen) getroffen werden. Im Vorfeld der Konferenz arbeiten die Experten des EU-Ministerrates derzeit die gemeinsame Position für die Schlussfolgerungen weiter aus, die nach der Konferenz angenommen werden soll. Die Prioritäten in der gemeinsamen Position umfassen die Förderung von Innovation und des Technologiezugangs in Form von EURO-MED ITQ, eine Initiative für die Förderung von Investitionen, Innovation, Technologie und Qualität, die Schaffung von Synergien mit EU-finanzierten Kooperationstätigkeiten im Bereich der Forschung und technologischen Entwicklung und eine paneuropäische EUREKA-Initiative. Bei EUREKA handelt es sich um ein europäisches Netz für marktorientierte FuE (Forschung und Entwicklung). In dem Dokument ist auch eine Vereinbarung zur Verbesserung der Investitionsbedingungen vorgesehen, insbesondere hinsichtlich der ausländischen Direktinvestition, der Stärkung des privaten Sektors und der Beihilfe für die Schaffung von KMU. Die EU hofft, dass bis 2010 eine Freihandelszone zwischen Europa und den Mittelmeerstaaten vollständig umgesetzt ist. Im Entwurf der gemeinsamen Position wird ausgeführt, dass eine solche Initiative "bedeutende wirtschaftliche Möglichkeiten innerhalb der Mittelmeerpartnerländer schaffen und einen Beitrag zur Erhöhung der ausländischen Direktinvestitionen und zur Verbesserung des Außenhandels leisten wird".
Länder
Spanien