Dänische Präsidentschaft legt Schwerpunkt auf Sicherheit in eEurope
Die dänische Präsidentschaft legt den Schwerpunkt ihrer Arbeit im Zusammenhang mit eEurope auf die Verbesserung der Sicherheit und die Vertrauensbildung, sagte Sidse Aegidius, Referatsleiterin des dänischen Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Innovation, am 16. Mai auf der Veranstaltung der Kommission "SMEs Go Digital" in Brüssel. Der Aktionsplan eEurope 2005 wird von der Kommission noch diskutiert. Das für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissionsmitglied Erkki Liikanen hat jedoch schon angekündigt, dass der neue Aktionsplan von seinem Vorgänger, dem Aktionsplan eEurope 2002, bedeutend abweichen wird. Die vorrangigen Ziele des neue Aktionsplans würden verringert und dafür mehr Schwerpunkte gesetzt, kündete Liikanen Anfang Mai an. Auf Forderungen der Kommission nach einem selektiverem Aktionsplan reagierte Aegidius mit den Worten: "Ich hoffe, dass der Aktionsplan seine Versprechen hält, denn er ist ein viel versprechender Plan." Die Aktionen der dänischen Präsidentschaft hingen vom Inhalt des Aktionsplans ab, so Aegidius. Ihre Prioritäten in diesem Bereich - Sicherheit und Vertrauensbildung - stünden jedoch schon fest. Dänemark sei zu 95 Prozent mit Internetanschlüssen ausgerüstet, sagte Aegidius. Einige Unternehmen nähmen jedoch wegen Sicherheitsbedenken noch nicht am elektronischen Handel teil, fügte sie hinzu. "Wir müssen die Ängste durch Taten abbauen", sagte sie. In Dänemark solle dieses Problem durch die Einführung einer digitalen Unterschrift gelöst werden. Der dänische EU-Vorsitz werde sich außerdem dem E-Government, E-Content, E-Learning, E-Health und dem Breitbandzugang widmen, sagte Aegidius. Ein weiterer Schwerpunkt des nächsten EU-Vorsitzes sei Benchmarking. Dänemark erwäge ferner die Einführung einer Reihe neuer Indikatoren zur Ermittlung der Anzahl der Internetanschlüsse in Unternehmen und Behörden.
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