UNICE-Präsident fordert Verabschiedung des eEurope-Aktionsplans auf der Tagung des Europäischen Rats von Sevilla
Der Präsident der Union der Industrie- und Arbeitgeberverbände Europas UNICE, Baron Georges Jacobs, hat die Staats- und Regierungschefs der EU aufgefordert, den Aktionsplan eEurope der Kommission auf der Tagung des Europäischen Rats von Sevilla in diesem Monat zu verabschieden. In seiner Rede anlässlich des European Business Summit in Brüssel am 7. Juni forderte Baron Jacobs die Regierungen der EU-Länder auf, sich auf "richtungweisende" Initiativen zu konzentrieren. Die UNICE appellierte in ihrer Stellungnahme "Make eEurope a reality" an die europäischen Institutionen und die Mitgliedstaaten, die eEurope-Maßnahmen auf Ziele auszurichten, die für die gesamte Union von Bedeutung sind. Darin verlangt der Verband klare Ziele in Bereichen wie etwa dem Angebot von Breitband-Internetzugängen und der Liberalisierung des Telekomsektors. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des European Business Summit am 7. Juni sagte UNICE-Genralsekretär Philippe de Buck: "Überall in Europa muss ein billiger, schneller und sicherer Internetzugang möglich sein. Daher muss die Verbreitung von Breitbandzugängen oberste Priorität haben." Ferner verlangt die UNICE Maßnahmen, um KMU (kleine und mittlere Unternehmen) anzuregen, sich im eEurope von morgen umfassend zu engagieren. Aus der Sicht des Verbandes halten sich kleine Unternehmen bei der Nutzung des Internet noch zurück, weil nicht überall schnelle Zugänge bestehen und die Sicherheit lückenhaft ist.