Finnische Forscher stellen Wirkung von Mobiltelefonen auf menschliche Zellen fest
Ein Forschungsprojekt, das von der finnischen Behörde für Strahlung und nukleare Sicherheit durchgeführt wurde, hat erste Beweise dafür erbracht, dass die Strahlung in Mobiltelefonen eine Auswirkung auf Zellen haben könnte, die das Gehirn schützen. Die Studie, die über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt wurde, kam zu dem Ergebnis, dass sich bereits eine geringe von Mobiltelefonen ausgehende Strahlung auf Zellen auswirkt, die als Sicherheitsbarriere für das Gehirn dienen. Dadurch können mehr Moleküle in das Gehirn gelangen, darunter auch solche, die schädlich sein könnten. Die Studie ist das erste Experiment, dass die Wirkung von Mobiltelefonen auf menschliche Zellen und nicht auf Ratten untersucht. Professor Darius Leszcynski, der die Studie durchführte, sagte jedoch, dass es immer noch sicher sei, Mobiltelefone zu benutzen, da die Studie nicht untersucht habe, wie sich die Strahlung im Menschen auswirke, sondern nur auf menschliche Zellen. Er räumte jedoch ein, wenn man bei Menschen zu denselben Ergebnissen gelange, könne dies Folgen für die Nutzer von Mobiltelefonen haben. "Wäre dies der Fall, könnte es zu gesundheitlichen Einschränkungen kommen, wie z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeitsgefühl oder Schlafprobleme."
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Finnland