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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Kommission will auf dem Gipfel für nachhaltige Entwicklung stärkere Beziehungen zu Entwicklungsländern knüpfen

Die Europäische Kommission wird den Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (WSSD) nutzen, um Möglichkeiten für eine verstärkte Beteiligung von Wissenschaftlern in Entwicklungsländern an EU-Forschungsprojekten zu prüfen, so Christian Patermann, Leiter der Direktion "Erhaltung d...

Die Europäische Kommission wird den Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (WSSD) nutzen, um Möglichkeiten für eine verstärkte Beteiligung von Wissenschaftlern in Entwicklungsländern an EU-Forschungsprojekten zu prüfen, so Christian Patermann, Leiter der Direktion "Erhaltung der Ökosysteme: Umweltforschung" der GD Forschung, der Anfang Juli an der University of East Anglia (Vereinigtes Königreich) sprach. Die Kommission wird in Johannesburg (Südafrika) auf der Tagung des "Science forum" (Wissenschaftsforum) eine Reihe von "konkreten Vorschlägen und Projekten" vorstellen. Diese Tagung wird von der südafrikanischen Regierung parallel zu der Haupttagung des WSSD am 2. und 3. September organisiert. Patermann betonte, dass die "nachhaltige Entwicklung" einer der thematischen Schwerpunktbereiche der Kommission im Sechsten Rahmenprogramm (RP6) sei und dass das RP6 auch auf der Grundlage der Kostenbeteiligung gegenüber Forschern aus Nicht-EU-Ländern betrieben wird. "Dies ist eine Art Revolution", so Patermann. "Es handelt sich um einen enormen Fortschritt. Wir müssen viel tun, um die richtigen Kunden, Kollegen und Partner zu finden." Patermann sagte, die Kommission nehme am Science Forum teil, um die Rolle von Wissenschaft und Technologie in der nachhaltigen Entwicklung zu fördern, die Offenheit des RP6 und des Europäischen Forschungsraums (EFR) gegenüber dem Rest der Welt zu demonstrieren und Einblicke in die Bedürfnisse der Entwicklungsländer in diesem Bereich zu erhalten. "Wir sind der Meinung, dass wir in diesen Bereichen eine Menge anbieten können, und sehen wichtige Austauschmöglichkeiten mit unseren Kollegen in der Dritten Welt", so Patermann. "Wir möchten in Johannesburg verschiedene sehr konkrete Vorschläge und Projekte vorstellen, um zu zeigen, was getan werden kann. Außerdem bin ich ziemlich sicher, dass es in diesen Ländern auch eine Menge adaptive Innovationen gibt, von denen der "Norden" lernen kann", sagte Patermann. Inzwischen kritisierte Jonathon Poritt, Vorsitzender der Kommission für nachhaltige Entwicklung des VK, einen Mangel an Wissenschaft bei den Vorbereitungen des WSSD. "Die Wissenschaft spielt keine Rolle bei den meisten Politiken, die von der Welthandelsorganisation und vielen nationalen Regierungen publik gemacht werden", so Poritt bei einem Briefing zum WSSD am 1. Juli in London. Dem stimmte auch Tony Juniper, designierter Direktor von Friends of the Earth, zu: "Die Wissenschaft bestimmt den Gipfel nicht, es sind eher inländische politische Themen. Politik und Wissenschaft sind voneinander getrennt", sagte er.

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