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Sechs Prozent des Energieverbrauchs in der EU entfallen auf erneuerbare Energieträger

Mit dem Näherrücken des UN-Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg zeigen die jüngsten Daten, dass sechs Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der EU auf erneuerbare Energiequellen entfallen. Dieser Durchschnittswert verdeckt allerdings die großen Unterschi...

Mit dem Näherrücken des UN-Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg zeigen die jüngsten Daten, dass sechs Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der EU auf erneuerbare Energiequellen entfallen. Dieser Durchschnittswert verdeckt allerdings die großen Unterschiede hinsichtlich des Verbrauchs an erneuerbaren Energien durch die einzelnen Mitgliedstaaten. Die drei weitaus größten Nutzer erneuerbarer Energiequellen sind Schweden (knapp über 30 Prozent), Finnland (knapp 24 Prozent) und Österreich (knapp über 23 Prozent). Diese liegen in deutlichem Abstand zu den nächsten zwei Ländern Portugal (13 Prozent) und Dänemark (knapp über 10 Prozent). Die übrigen Länder weisen alle unter zehn Prozent auf, beginnend mit Italien (sieben Prozent) bis hin zum Vereinigten Königreich, das mit knapp über einem Prozent in dieser Statistik ganz am Ende steht. Schweden erreichte den Spitzenplatz auch mit der Verringerung seines Gesamtenergieverbrauchs zwischen 1991 und 2000. Auch in Deutschland, Dänemark und Luxemburg wurde der Gesamtenergieverbrauch reduziert. Deutschland, das Land mit dem größten Bruttoinlands-Energieverbrauch, deckte knapp drei Prozent seines Gesamtverbrauchs durch erneuerbare Energiequellen ab. Zusammengefasst erreichte Italien eines der besten Ergebnisse, denn Italien hat den viertgrößten Bruttoenergieverbrauch, verfügt aber von den oberen vier Ländern mit sieben Prozent über das beste Resultat hinsichtlich der Nutzung erneuerbarer Energien. Die Zahlen beziehen sich auf den Verbrauch im Jahr 2000. Zu den erneuerbaren Energieträgern gehören Wasserkraft, Biomasse, Wind, Sonne, Gezeiten und Geotherme.