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Kommission schlägt wissenschaftliche Unterstützung für Flutwarnsystem vor

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung hinsichtlich der Hochwasserkatastrophen in ganz Europa im August herausgegeben, in der sie sich verpflichtet, wissenschaftliche Unterstützung für ein Europäisches Flutwarnsystem zu leisten. Die Flutkatastrophe in Zentraleuropa ha...

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung hinsichtlich der Hochwasserkatastrophen in ganz Europa im August herausgegeben, in der sie sich verpflichtet, wissenschaftliche Unterstützung für ein Europäisches Flutwarnsystem zu leisten. Die Flutkatastrophe in Zentraleuropa hat eine bisher noch nie da gewesene Dimension erreicht. Dutzende Menschen haben ihr Leben verloren, die sozioökonomische Infrastruktur ganzer Regionen ist zerstört, und Landschaft und Kulturerbe sind schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach vorläufigen Schätzungen belaufen sich die Schäden auf 15 Milliarden Euro in Deutschland, 2 Milliarden in Österreich, zwischen 2 und 3 Milliarden in der Tschechischen Republik und bis zu 35 Millionen in der Slowakei. Das Europäische Flutwarnsystem enthält Daten zu den wichtigsten europäischen Einzugsgebieten und bietet Zugang zu mittelfristigen Wettervorhersagen in Echtzeit. Langfristig glaubt die Kommission, dass das Hochwasser dazu veranlassen sollte, in Europa darüber nachzudenken, inwieweit menschliches Handeln zu diesen Problemen beigetragen hat, insbesondere durch ein nach wie vor hohes Niveau an Treibhausgasen und durch unangemessene Landnutzung und Wasserbewirtschaftung.

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2 Oktober 2002