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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Vereinigtes Königreich bildet Schlusslicht bei der Nutzung erneuerbarer Energiequellen

Der britische Energieminister Brian Wilson hat eingeräumt, dass das Vereinigte Königreich trotz entsprechender Investitionen in Höhe von19 Millionen Pfund (30,16 Millionen Euro) in Forschung und Entwicklung (FuE) bei der Nutzung erneuerbarer Energiequellen hinter seinen europä...

Der britische Energieminister Brian Wilson hat eingeräumt, dass das Vereinigte Königreich trotz entsprechender Investitionen in Höhe von19 Millionen Pfund (30,16 Millionen Euro) in Forschung und Entwicklung (FuE) bei der Nutzung erneuerbarer Energiequellen hinter seinen europäischen Nachbarn zurückbleibt. Die EU-Länder erzeugen durchschnittlich 14 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, während es im Vereinigten Königreich nur 2,6 Prozent sind. In Spanien werden 17 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt und man geht davon aus, dass diese Zahl bis zum Jahr 2010 auf 24 Prozent gestiegen sein wird. "Wir müssen große Anstrengungen unternehmen, um hier aufzuholen", sagte Wilson am 22. Oktober auf einem englisch-spanischen Energieseminar in Madrid. Wilson führte aus, dass die Wirtschaft die verfügbaren staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen und sie für Projekte in diesem Bereich einsetzen solle. Im Gegenzug würde der Staat sich so weit wie möglich dafür einsetzen, dass das Interesse und der Schwung erhalten bleiben, sagte er. Der britische Minister stellte ebenfalls fest, dass der Klimaveränderung nicht adäquat begegnet werden könne, ohne zunächst einmal die Rolle der Kernenergie zu bewerten. "Die Frage der Beibehaltung der zivilen Nutzung der Kernenergie muss eng verknüpft mit der Debatte über die Klimaveränderung behandelt werden. Das bloße Gerede darüber, sich alle Optionen offen halten zu wollen, wird irgendwann zu einem Euphemismus dafür, die Optionen auszuschließen", sagte Wilson.

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