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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Projekt der Kommission kündigt bahnbrechende E-Arbitration-Software an

Ein Konsortium, an dem Partner aus Frankreich, dem VK, Italien und Spanien beteiligt sind, wird in Kürze eine neuartige E-Arbitration-Softwarelösung vorstellen, die auf die Arbeiten eines Projekts des Unterprogramms IST des Fünften Rahmenprogramms zurückgeht. Das Programm E-A...

Ein Konsortium, an dem Partner aus Frankreich, dem VK, Italien und Spanien beteiligt sind, wird in Kürze eine neuartige E-Arbitration-Softwarelösung vorstellen, die auf die Arbeiten eines Projekts des Unterprogramms IST des Fünften Rahmenprogramms zurückgeht. Das Programm E-Arbitration-T (Electronic Arbitration Tribunal) soll Streitbeilegungs- und Schlichtungsstellen eine intelligente Online-Unterstützung zur Regelung von Streitbeilegung entsprechend den rechtlichen Rahmenbedingungen bieten. Die Vorstellung des fertigen Produkts ist für Januar 2003 geplant. Dr. Tony Elliman von der Fakultät "Information Systems and Computing" der Brunel University, einem der Projektpartner, erklärt: "Die Software wurde als kostengünstige Lösung für Stellen entwickelt, die nur wenige Streitfälle zu behandeln haben und wo die Parteien kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind. Die Stellen erhalten ein Paket mit integrierten Anwendungen, mit denen sich Verfahren und betriebliche Prozesse steuern lassen und die umfangreiche Tools zur Behandlung von Streitfällen enthalten." Vor der Software E-Arbitration-T erfassten ähnliche Programme lediglich die juristische Person eines Unternehmens und dessen gesetzlichen Vertreter. Mit dem neuen System lässt sich eine unbegrenzte Zahl von Einzelpersonen als Mitglieder oder Vertreter einer Streitpartei verzeichnen, was Sicherheitsverfahren erleichtert und die Verfolgung von eingereichten Unterlagen genauer macht. Das Team ist nun dabei, die Strategie für den Transfer der Technologie und für deren Nutzung zu entwerfen, damit Streitbeilegungsstellen in ganz Europa und weltweit das Softwarepaket nutzen können.

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