Portugal eröffnet 20 neue Forschungszentren im Bereich Biowissenschaften
Mit der Ankündigung, dass sein Ministerium die Eröffnung von 20 neuen Ciência Viva (Lebendige Wissenschaft)-Forschungszentren in Betracht zieht, unterstrich der portugiesische Minister für Wissenschaft und Hochschulbildung Pedro Lynce das Engagement seiner Regierung für Investitionen in die Wissenschaft. Lynce erläuterte, dass zurzeit die Vorschläge für solche Zentren geprüft würden, es jedoch nicht garantiert sei, dass sie alle Fördermittel erhalten werden. "Nur die bestehenden Biowissenschaftszentren zu erhalten ist nicht ausreichend. Es ist wesentlich, das Netz zu vergrößern und auszuweiten", so Lynce. Die Initiative "Verbreitung von Wissenschaft" wurde vom Minister für Wissenschaft und Technologie der vorherigen Regierung, José Mariano Gago, eingeleitet. Seit dem Regierungswechsel im März 2002 wurden am Budget der Initiative einige Kürzungen vorgenommen. Lynce ist jedoch hinsichtlich der Höhe der Förderung durch die Regierung für die neuen Wissenschaftszentren optimistisch: "Ich habe keine Zweifel. Die Regierung wird weiter investieren, bis sie [die "Lebendige Wissenschaft"-Zentren] auch die entlegensten Teile des Landes erreicht haben. Sie sind von entscheidender Bedeutung." Die Regierung ist der Ansicht, dass solche Institute dazu beitragen können, Portugals wissenschaftlichen Ruf zu stärken. "Heute haben wir anerkannte Wissenschaftler auf internationaler Ebene. Wenn wir Kontinuität garantieren wollen, müssen wir früh beginnen und deshalb sind diese Zentren unverzichtbar", so Lynce. Er betonte auch die Rolle, die die Zentren bei der Steigerung der Popularität von Wissenschaft in Portugal spielen werden: "Die jungen Leute von heute mögen das Lernen - Lernen durch Experimentieren. Das alte Konzept des Wissenschaftlers ist verschwunden. Heute ist jeder von uns ein potenzieller Wissenschaftler. Daher ist es notwendig, dass dieses Potenzial gefördert wird, solange sie noch jung sind."
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