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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Weltweites Stammzellen-Forschungsprojekt gestartet

Am 11. Juli ist ein Stammzellen-Forschungsprojekt angelaufen, an dem Partner aus zwölf Ländern in aller Welt beteiligt sind und das dazu beitragen soll, Doppelarbeit zu vermeiden und die Erforschung neuer Therapien für degenerative Erkrankungen zu beschleunigen. Die Partnersc...

Am 11. Juli ist ein Stammzellen-Forschungsprojekt angelaufen, an dem Partner aus zwölf Ländern in aller Welt beteiligt sind und das dazu beitragen soll, Doppelarbeit zu vermeiden und die Erforschung neuer Therapien für degenerative Erkrankungen zu beschleunigen. Die Partnerschaft wurde im Rahmen eines Treffens des Internationalen Stammzellenforums unter der Leitung des britischen Medical Research Council (MRC) beschlossen, an dem Wissenschaftler aus Schweden, den Niederlanden, Finnland, Singapur, Israel, Japan, Frankreich, Deutschland, Australien, Kanada, den USA und dem VK teilnahmen. Forscherteams aus den genannten Ländern sollen neue und bereits bekannte Stammzelllinien unter Einsatz standardisierter Instrumente und Verfahren untersuchen, um so zu internationalen Standards für die Eigenschaften von Zelllinien zu gelangen. Professor George Radda, der Hauptgeschäftsführer des MRC, erklärte: "Wir sind stolz darauf, dass wir zu den Forschungsstellen zählen, die an diesem Projekt beteiligt sind. Die internationale Zusammenarbeit wird den Fortschritt in diesem Bereich der Spitzenforschung beschleunigen und so den medizinischen Nutzen für die Menschheit vergrößern." Die im Rahmen des Projekts gewonnenen Daten werden in einer neuen Online-Datenbank für Stammzelllinien veröffentlicht, die zurzeit vom Forum eingerichtet wird. Die gemeinsame Nutzung der Daten soll den Vergleich der Zahlen der einzelnen Länder gestatten. Darüber hinaus erhofft sich das Forum eine Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit. Neben dem Projekt zur Charakterisierung von Stammzelllinien will das Internationale Stammzellenforum dazu beitragen, dass seine Mitglieder sich untereinander abstimmen, damit wichtige Forschungslücken erkannt und geschlossen werden können. Gleichzeitig werden Partner in Kanada und Australien die internationalen Herangehensweisen an ethische und Patentangelegenheiten im Bereich der Stammzellen untersuchen und vorstellen. Am 15. Juli hat die Europäische Kommission den vollen Wortlaut ihrer Vorschläge für die Finanzierung der Stammzellenforschung unter dem Sechsten Rahmenprogramm vorgelegt. Für Professor Radda sind die Vorschläge "ein sinnvoller Schritt für die Zukunft der Gesundheit und der Medizin".

Länder

Australien, Kanada, Deutschland, Finnland, Frankreich, Israel, Japan, Niederlande, Schweden, Singapur, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten

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