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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Liikanen befürwortet Alternativen zum PC als Mittel zur digitalen Eingliederung

Dem für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständigen EU-Kommissar Erkki Liikanen zufolge liegt der Schlüssel zur digitalen Eingliederung in der Aufwertung von Plattformen wie dem digitalen Fernsehen und Mobiltelefonen als Alternative und Ergänzung von Personalcompu...

Dem für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständigen EU-Kommissar Erkki Liikanen zufolge liegt der Schlüssel zur digitalen Eingliederung in der Aufwertung von Plattformen wie dem digitalen Fernsehen und Mobiltelefonen als Alternative und Ergänzung von Personalcomputern (PCs). Diesen Standpunkt äußerte Liikanen auf einem Forum in Lima (Peru) über die Zusammenarbeit zwischen der EU und den lateinamerikanischen/karibischen Ländern und die Modernisierung der Informationsgesellschaft. "[W]enn all diese Plattformen miteinander kompatibel sind und auf offenen Standards basieren, bedeutet dies einen großen Schritt nach vorne bei der Förderung der digitalen Eingliederung und einer dynamischen Informationsgesellschaft, denn für eine Plattform entwickelte Inhalte und Anwendungen können auch auf anderen genutzt werden, ohne umgeschrieben werden zu müssen." Das Kommissionsmitglied signalisierte die Bereitschaft der EU, ihre Erfahrungen mit der eEurope-Initiative einzusetzen, um Lateinamerika und die Karibik bei der Lösung der Herausforderungen der Informationsgesellschaft zu unterstützen. Ein wesentlicher Aspekt dabei sei, dass "IKT-Strategien [...] auf höchster politischer Ebene unterstützt werden." Liikanen kündigte ferner an, dass Anfang 2004 ein umfangreicher politischer Dialog über IKT-Strategien zwischen den Regionen beginnen werde. Verschiedene gemeinsame Initiativen laufen bereits, darunter das @LIS-Programm, aus dem zurzeit 19 gemeinsame Projekte der EU und Lateinamerikas finanziert werden. Diese sollen in vier Bereichen (lokale Verwaltung, Bildung und kulturelle Vielfalt, öffentliches Gesundheitswesen und soziale Eingliederung) den Nutzen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) aufzeigen. Im Rahmen von @LIS gab es darüber hinaus Fortschritte beim Aufbau einer lateinamerikanischen, im Verbund arbeitenden Breitband-Forschungsinfrastruktur für die Region und ihre Anbindung an das europäische Breitband-Forschungsnetz GEANT, das weltweit schnellste seiner Art. Abschließend erläuterte das Kommissionsmitglied, welche Themen aus seiner Sicht auf dem Programm des im Dezember geplanten Weltgipfels über die Informationsgesellschaft stehen sollten: "Die Europäische Union ist der Meinung, dass der Gipfel nicht eine weitere Geberkonferenz der UN, sondern eher eine Veranstaltung darstellen sollte, in deren Mittelpunkt zwei Hauptthemen stehen." Bei diesen vorrangigen Themen handele es sich um den Einsatz von IKT zur Verwirklichung der Millenium-Entwicklungsziele der UN sowie Fragen, die sich aus dem globalen Charakter der Informationsgesellschaft ergeben, wie etwa Vertrauen und die Sicherheit der Netze, erklärte Liikanen.

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