USA nach 19 Jahren wieder in der UNESCO
Am 29. September wehte erstmals wieder die Flagge der USA über dem Hauptsitz der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) in Paris. Dieses Ereignis markierte die Rückkehr der USA nach 19 Jahren in dieses internationale Gremium. Die USA traten 1984 aus der UNESCO unter dem Vorwand des Missmanagements aus. Während der Fahnenhissung sagte die First Lady der Vereinigten Staaten Laura Bush jedoch: "Wir glauben an die Zusammenarbeit mit den Nationen der Welt, um die Werte zu fördern, die den Menschen der ganzen Welt eigen sind." Die Mitgliedstaaten der UNESCO, so Frau Bush, müssten gemeinsam danach streben, das kulturelle Erbe unserer Vergangenheit zu schützen und den Zukunftsweg des wissenschaftlichen Fortschritts nach ethischen Grundsätzen und unter Wahrung der Würde des Menschen zu beschreiten. Der Generaldirektor der UNESCO Koïchiro Matsuura erklärte: "Heute tritt uns eine neue Nation bei, die sowohl umfangreiche intellektuelle und kulturelle Ressourcen als auch Partnerschaft und guten Willen einbringt. [...] Diese Nation ist ein Gründungsmitglied der UNESCO und schließt sich uns nun wieder mit Energie, Talent und Kreativität an, um mit uns auf unsere gemeinsamen Ziele hinzuarbeiten - Bildung für alle, Schutz des kulturellen Erbes und gemeinsame Nutzung der Ergebnisse des wissenschaftlichen Fortschritts."
Länder
Vereinigte Staaten