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Rat fordert weitere Erforschung von Umwelt- und Gesundheitsrisiken

Die Minister, die am 27. Oktober an der EU-Ratstagung "Umwelt" teilgenommen haben, begrüßten den vor kurzem initiierten europäischen Aktionsplan für Umwelt und Gesundheit, forderten jedoch, dass weitere Forschungsstrategien in den Plan integriert werden müssten. Ziel des Akti...

Die Minister, die am 27. Oktober an der EU-Ratstagung "Umwelt" teilgenommen haben, begrüßten den vor kurzem initiierten europäischen Aktionsplan für Umwelt und Gesundheit, forderten jedoch, dass weitere Forschungsstrategien in den Plan integriert werden müssten. Ziel des Aktionsplans ist die Reduzierung von Krankheiten, die in Europa durch Umweltfaktoren verursacht werden. Daher soll mit dem Plan das Verständnis und die Bestimmung von mit der Umweltverschlechterung verbundenen Gesundheitsproblemen verbessert werden, sodass neue Gefahren für die Gesundheit in Verbindung mit der Umweltverschmutzung verhindert werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den schwächsten Gruppen der Gesellschaft, insbesondere den Kindern. Die Minister kamen zwar überein, dass der Aktionsplan "einen wichtigen Schritt in Richtung Einführung einer kohärenten, langfristigen und integrierten Gemeinschaftspolitik zur Bekämpfung von Gefahren für Gesundheit und Umwelt darstellt", verwiesen jedoch auf eine Reihe von Bereichen, in denen potenzielle Synergien ausgenutzt werden könnten, insbesondere im Hinblick auf die Forschung. Diese Bereiche umfassen die Entwicklung einer engeren Zusammenarbeit und einer "strikten Verbindung" zwischen dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) und anderen Gemeinschaftsprogrammen, um das Verständnis von Umwelt- und Gesundheitsgefahren zu verbessern. Input von wissenschaftlichen Einrichtungen aus den Mitgliedstaaten sollte bei der Umsetzung des Aktionsplans auch berücksichtigt werden, so die Minister. Zudem sollten beratende und technische Arbeitsgruppen, die von der Kommission eingerichtet werden, eng mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten und ihre Arbeit und ihren Rat berücksichtigen, so der Rat. Der Rat fordert die Kommission auf, in der ersten Phase des Aktionsplans eine Forschungsbasis für die sozioökonomische Bewertung der Auswirkungen der Strategien und Maßnahmen im Bereich Umwelt und Gesundheit zu entwickeln. Dabei soll der Schwerpunkt auf die Gesundheit von Kindern und anderen anfälligen Gruppen gelegt werden. Zudem wurde die Kommission gebeten, die Einbeziehung von Forschungsarbeiten zu den weniger erforschten Gefahren für Gesundheit und Umwelt, wie beispielsweise Luftverschmutzung in Innenräumen, Lärm und verschmutztes Wasser, in die ersten Phasen des Aktionsplans zu erwägen.