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Wirtschaftslage in Europa sollte laut Eurochambres oberste Priorität während der irischen EU-Präsidentschaft haben

Der Vorsitzende von Eurochambres, Christoph Leitl, hat ein Treffen mit dem irischen Außenminister, Dick Roche, genutzt, um die Regierung des Landes dazu aufzurufen, die Wirtschaftslage in Europa in den Mittelpunkt ihrer EU-Ratspräsidentschaft ab Januar 2004 zu stellen. Leitl ...

Der Vorsitzende von Eurochambres, Christoph Leitl, hat ein Treffen mit dem irischen Außenminister, Dick Roche, genutzt, um die Regierung des Landes dazu aufzurufen, die Wirtschaftslage in Europa in den Mittelpunkt ihrer EU-Ratspräsidentschaft ab Januar 2004 zu stellen. Leitl zufolge ist es verständlich, dass sich die Politik in letzter Zeit auf die Erweiterung der EU und damit zusammenhängende konstitutionelle Reformen konzentriert hat. Er argumentierte jedoch, dass die Zeit reif sei, "sich erneut auf die Wirtschaft zu konzentrieren, um das Ziel von Lissabon zu erreichen". "Wir rufen die irische Präsidentschaft dazu auf, neben der verwaltungstechnischen Arbeit, die geleistet werden muss, um einen adäquaten organisatorischen Rahmen für die politische Zukunft der Union zu schaffen, einen Schwerpunkt auf die träge europäische Wirtschaft zu legen", so Leitl. Der Verband der europäischen Industrie- und Handelskammern ist der Ansicht, dass die EU-Erweiterung die Agenda von Lissabon noch mehr in den Mittelpunkt rückt, und ruft die Mitgliedstaaten auf, die Glaubwürdigkeit wiederherzustellen, indem alte Versprechen zur Wettbewerbsfähigkeit, Stärkung des Unternehmertums und Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung eingelöst werden.

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