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Kommission gibt "deutliche und ausgewogene Reaktion" auf die ersten RP6-Aufforderungen bekannt

Die Europäische Kommission fühlt sich ermutigt durch die Reaktion auf die ersten Aufforderungen zur Vorschlagseinreichung unter dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6), nachdem über 100.000 Projekte eingereicht wurden. Die ausgewogene Verteilung der Reaktionen quer durch alle Theme...

Die Europäische Kommission fühlt sich ermutigt durch die Reaktion auf die ersten Aufforderungen zur Vorschlagseinreichung unter dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6), nachdem über 100.000 Projekte eingereicht wurden. Die ausgewogene Verteilung der Reaktionen quer durch alle Themen und Förderinstrumente sowie die allgemein hohe Qualität der Vorschläge seien besonders erfreulich gewesen, so eine Stellungnahme der Kommission. Die relativ geringe Beteiligung der Industrie an Exzellenznetzen war allerdings weniger erfreulich. Einige Vorschläge deuteten darauf hin, dass der Sinn und Zweck der Exzellenznetze noch nicht allen Teilnehmern klar war, so die Kommission. Aktive Maßnahmen seien hier notwendig, um ein besseres Verständnis zu schaffen. "Die deutliche und ausgewogene Reaktion auf diese ersten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen ist ermutigend: sie zeigt, dass die europäische Wissenschaft und Wirtschaft dynamisch ist und die Bereitschaft hat, Ressourcen auf europäischer Ebene zusammenzuführen", so Forschungskommissar Philippe Busquin. Insgesamt sind nahezu 12.000 Vorschläge aus 50 Ländern für die ersten fünf Milliarden Euro im Rahmen der RP6-Finanzierung eingegangen. Aufgrund dieses großen Interesses wird nur etwa jedes sechste Projekt finanziert werden können. An fast 40 Prozent der Vorschläge war mindestens ein Partner aus den Beitritts- und Kandidatenländern beteiligt. Die Kommission ergreift bereits Maßnahmen zur Erhöhung der Anzahl der Projekte, die in der nächsten Ausschreibungsrunde von Partnern dieser Länder koordiniert werden. Außerdem zieht sie die Veröffentlichung einer speziellen Aufforderung für Kandidaten- und Beitrittsländer in Betracht. Obwohl das RP6 eines der größten Programme zur Forschungsfinanzierung weltweit ist, hob Busquin hervor, dass der Europäische Forschungsraum durch die Reaktion auf die Aufforderung allein - egal wie positiv sie auch ausgefallen sein mag - nicht zur Realität wird. "Allerdings macht unsere Forschungsförderung, auch wenn sie bedeutend ist, nur fünf Prozent der europäischen Forschungsausgaben insgesamt aus. Es obliegt den EU-Mitgliedstaaten und der Wirtschaft, sich zusammenzuschließen und die derzeitige Fragmentierung der Ressourcen zu überwinden", so die Schlussfolgerung des Kommissars.