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De Palacio: Europa sollte seine Stärken für die internationale Wasserstoff-Partnerschaft einsetzen

Die für Energie und Verkehr zuständige EU-Kommissarin Loyola de Palacio nahm am 20. November in den USA an einem Treffen zur neuen internationalen Partnerschaft für die Wasserstoffwirtschaft teil, wo sie die anwesenden Minister aufforderte, Europas Stärken als Bausteine einer ...

Die für Energie und Verkehr zuständige EU-Kommissarin Loyola de Palacio nahm am 20. November in den USA an einem Treffen zur neuen internationalen Partnerschaft für die Wasserstoffwirtschaft teil, wo sie die anwesenden Minister aufforderte, Europas Stärken als Bausteine einer solchen Partnerschaft einzusetzen. Das Partnerschaftsabkommen geht auf die Initiative des US-amerikanischen Energieministers Spencer Abraham zurück. Neben den USA, der Europäischen Kommission, Frankreich, Deutschland, Italien und dem VK sind noch zehn weitere Länder aus aller Welt daran beteiligt. Das am 20. November unterzeichnete Abkommen soll "einen Mechanismus darstellen, der zur Vorbereitung und Durchführung effektiver, effizienter und zielgerichteter gemeinsamer Forschung beiträgt und Maßnahmen unterstützt, die zum Fortschritt in der Wasserstoff- und der Brennstoffzellentechnologie beitragen". "Ich möchte heute vorschlagen, [...] europäische Stärken als Bausteine der internationalen Partnerschaft für die Wasserstoffwirtschaft einzusetzen", sagte de Palacio in ihrer Rede. An die Vertreter der Einzelstaaten richtete das Kommissionsmitglied außerdem die Bitte, Wissen auszutauschen und so Doppelarbeit zu vermeiden: "[V]iele von uns unterstützen umfangreiche Maßnahmen, um den Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff für Brennstoffzellenantriebe praktisch zu demonstrieren. Dabei handelt es sich um sehr teure Maßnahmen, die jahrelange Vorbereitung erfordern. Die gemeinsame Nutzung der Ergebnisse der laufenden Demonstrationsprojekte [...] und die Zusammenarbeit in der Vorbereitung zukünftiger Projekte wird ihren Mehrwert vervielfachen und ihre Wirkung verstärken." Wie de Palacio betonte, habe Europa viel zu bieten und habe sich im Wasserstoff-Bereich bereits proaktiv gezeigt. So sei eine europäischen Plattform für die nachhaltige Wasserstoffwirtschaft eingerichtet worden, in der Wirtschaft und öffentliche Hand auf das gemeinsame Ziel hinarbeiten, die Wasserstoffwirtschaft Realität werden zu lassen. "[W]ir lehnen uns nicht zurück, um abzuwarten, bis die Entwicklung von alleine läuft", so das Kommissionsmitglied. Als weitere Maßnahmen sind geplant: Eine Reihe von Demonstrationsprojekten zur großflächigen Einführung, die derzeit von der Kommission erörtert werden. Im Rahmen der Initiative sollen Vertreter aller Bereiche des Wasserstoffsektors teilnehmen und modernste Technologie eingesetzt werden. "Wir hoffen, dass uns diese Projekte den Weg in die Zukunft weisen werden", so de Palacio. Aus ihrer Sicht ist es ein wichtiges Element der Einführung der Wasserstoffwirtschaft, sich alle technologischen Optionen offen zu lassen. Abschließend bezeichnete sie den Wasserstoffbereich als "Scheideweg" in der europäischen und der US-amerikanischen Energiepolitik, wobei internationale Zusammenarbeit nicht nur möglich, sondern auch wesentlich sei.

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Vereinigte Staaten

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