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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Kommission fördert beispiellose Zusammenarbeit im Ostseeraum

Die Europäische Kommission hat angekündigt, sie werde das BONUS-Projekt zur Förderung einer umweltverträglichen und nachhaltigen Entwicklung im Ostseeraum mit 3,03 Millionen Euro unterstützen. Das Projekt, das vier Jahre lang aus dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) finanziert ...

Die Europäische Kommission hat angekündigt, sie werde das BONUS-Projekt zur Förderung einer umweltverträglichen und nachhaltigen Entwicklung im Ostseeraum mit 3,03 Millionen Euro unterstützen. Das Projekt, das vier Jahre lang aus dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) finanziert wird, wird die Ressourcen von acht der neun Ostseeländer (Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland) gemeinsam nutzen und den Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) einbeziehen. Das Ziel von BONUS ist ein stärker abgestimmtes Vorgehen in der Forschung bei Themen wie Umweltverschmutzung, Regionalentwicklung, Schutz natürlicher Ressourcen und Meereswissenschaften. "Eine kohärente staatenübergreifende Strategie ist von entscheidender Bedeutung, damit Forschung kostenwirksam und auf hohem wissenschaftlichen Niveau betrieben wird und den tatsächlichen Ansprüchen der politischen Entscheidungsträger sowie der Wirtschaft und der Bürger im Ostseeraum dient", sagte EU-Forschungskommissar Philippe Busquin. Bisher gibt es kein gemeinsames Forschungsprogramm unter Beteiligung aller neun Ostseeländer. Jüngste Debatten über Fischereirechte und die Küstenverschmutzung durch Ölunfälle haben gezeigt, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem Gebiet und die Strategieplanung sind. Das BONUS-Netz wird außerdem den Weg für eine zukünftig intensivere Zusammenarbeit ebnen. Nach einer Reihe vorbereitender Tätigkeiten in der Anlaufphase des Projekts werden gemeinsame Forschungsprogramme eingerichtet und Verfahren für die Verwaltung und gemeinsame Nutzung von Forschungseinrichtungen vereinbart. Ferner wird ein gemeinsames Programm für die Weiterbildung von Hochschulabsolventen eingerichtet. Dies wiederum wird zur Festlegung von Verwaltungs- und Entscheidungshilfesystemen für eine langfristige Zusammenarbeit führen. Das Projekt wird unter dem ERA-NET-Programm finanziert, das der Förderung enger, langfristiger Querverbindungen zwischen einzelstaatlichen Forschungsprogrammen mit gleicher Zielsetzung dient.

Länder

Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Litauen, Lettland, Polen, Schweden

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