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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Naturgeschichtliche Institute in Europa erhalten Fördermittel in Höhe von 13 Millionen Euro

Einem Konsortium aus 20 europäischen Instituten für Naturgeschichte, einschließlich Museen und botanische Gärten, wurden Fördermittel in Höhe von 13 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren unter dem Sechsten Forschungsrahmenprogramm (RP6) zuerkannt. Im Rahmen des P...

Einem Konsortium aus 20 europäischen Instituten für Naturgeschichte, einschließlich Museen und botanische Gärten, wurden Fördermittel in Höhe von 13 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren unter dem Sechsten Forschungsrahmenprogramm (RP6) zuerkannt. Im Rahmen des Projekts namens SYNTHESYS wird eines der weltweit größten Netzwerke für Naturgeschichte eingerichtet, das einen problemlosen und koordinierten Zugang zu den Inhalten naturgeschichtlicher Sammlungen in Europa bieten und Wissenschaftlern in der gesamten EU den Zugang zu entsprechenden Ressourcen ermöglichen soll. Das Projekt geht auf eine Initiative des Consortium of European Taxonomic Facilities (CETAF) zurück. Marian Ramos, Vorsitzender des CETAF und stellvertretender Forschungsdirektor am spanischen Museo Nacional de Ciencias Naturales, erklärte: "Mit Initiativen wie SYNTHESYS möchte das CETAF die Qualität der Arbeit seiner Mitgliedsinstitutionen durch eine optimierte Zusammenarbeit erhöhen. Dies soll über eine bessere Nutzung der Sammlungen, Einrichtungen und Ausrüstungen, eine intensivere Kommunikation und den Austausch wissenschaftlicher Fachkenntnisse erreicht werden. Die Wissenschaftsgemeinschaft und die Gesellschaft insgesamt werden von diesen verbesserten gemeinsamen Anstrengungen erheblich profitieren." Unter der Leitung des Natural History Museum in London werden im Rahmen des Projekts Informationen über die Natur und Naturgeschichte zusammengeführt. Hierzu werden Sammlungen, Institute und Fachwissen aus 20 Institutionen in 11 europäischen Ländern miteinander verknüpft. Gemeinsam werden diese Institutionen eine einzigartige Quelle mit über 337 Millionen Musterstücken aus den Bereichen Zoologie, Botanik, Entomologie, Geologie und Paläontologie schaffen. SYNTHESYS wird Gelegenheit zum Austausch von Informationen und zur Stimulation von Forschung in Bereichen wie Biodiversität und Umwelt bieten und darauf abzielen, das Bewusstsein der Forscher für Best Practices bei der Verwaltung und Zusammenstellung von Sammlungen zu schärfen. Dies soll mithilfe von Schulungen, Seminaren sowie Richtlinien über die Pflege, Lagerung und Konservierung von Sammlungen erfolgen. "SYNTHESYS wird dafür sorgen, dass unsere Sammlungen und unser Wissen gemeinsam derart genutzt werden, dass der Nutzen für alle optimiert wird", so Graham Higley, Leiter des SYNTHESYS-Projekts. "Außerdem werden die Partnerinstitutionen die Möglichkeit erhalten, bei der Pflege ihrer Sammlungen auf höchste Standards zurückzugreifen und die Verantwortung für die Sicherung ihrer langfristigen Verfügbarkeit zu übernehmen." Im Rahmen des Projekts werden Besuche an den 20 beteiligten Institutionen durch Forscher aus allen EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten in voller Höhe finanziert.

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