Neues Nanotechnologie-Forschungsinstitut in Nordirland
Fördermittel von der EU, des Landes und der Industrie haben die Eröffnung eines neuen Nanotechnologie-Forschungsinstituts an der Universität von Ulster in Nordirland ermöglicht. Das neue Institut beschäftigt sich mit dem Technologietransfer und nutzt dabei die Universitätsforschung zugunsten von Industrie und Handel, insbesondere in den folgenden Bereichen: Biosensingsysteme, Zell- und Gewebetechnik (Tissue Engineering), Arzneimittelabgabe, Oberflächenwissenschaft, Nanoröhren, Plasmatechnologie, Nanomuster und Nanomanipulation. Der Direktor des Instituts, Professor Jim McLaughlin, erklärte, dass die Einrichtung auf dem Ruf der Universität von Ulster für Innovation und Exzellenz aufbaut. "Wir führen die Life Sciences und die Zellbiologie unter demselben Dach wie die Nanotechnologie zusammen - das ist einzigartig im Vereinigten Königreich oder Irland und diese Art der strukturellen Integration und gegenseitigen Befruchtung von Ideen wird von unschätzbarem Wert bei der Entwicklung neuer Verfahren und Technologien in der Zukunft sein." "Dieser aufregenden neuen Technologie liegt unsere Fähigkeit zugrunde, Atome anzuordnen," fügte er hinzu. "Die Fähigkeit, Atome durch neue Verarbeitungsmethoden anzuordnen, die atomaren Oberflächen zu verändern, oder Moleküle, oder die DNA im Nanomaßstab abzufragen, sie alle verfügen über aufregende Geräteanwendungen, die - über verbesserte biologische Mittel - zu einer besseren Lebensqualität führen."
Länder
Vereinigtes Königreich