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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Busquin bezeichnet dreitägige Konferenz über Hochschulen als "Wendepunkt"

Bei der Zusammenfassung der dreitägigen Konferenz über hochschulbasierte Forschung am 28. April in Lüttich, Belgien, nannte EU-Forschungskommissar Philippe Busquin die Veranstaltung einen "Wendepunkt" für die Universitäten. Er gab außerdem bekannt, dass er sich bereits zur Bil...

Bei der Zusammenfassung der dreitägigen Konferenz über hochschulbasierte Forschung am 28. April in Lüttich, Belgien, nannte EU-Forschungskommissar Philippe Busquin die Veranstaltung einen "Wendepunkt" für die Universitäten. Er gab außerdem bekannt, dass er sich bereits zur Bildung eines neuen Forums entschieden habe, das eine Schnittstelle zwischen der Europäischen Kommission und den Hochschulen darstellen solle. "Am Montag drückte ich meinen Wunsch aus, dass die Lütticher Konferenz auf dieselbe Art einen Wendepunkt für die Hochschulen und die Forschung markieren sollte wie es Bologna für die Hochschulen und Hochschulbildung war. Ich denke, man kann sagen, dass dieses Ziel erreicht wurde, solange wir sicherstellen, dass es bei all den Berichten, all den Überlegungen, die angestellt, und all den Wegen, die vorgeschlagen wurden, nicht nur bei Worten bleibt." Busquin hob vier Hauptpunkte hervor, die im Laufe der Konferenz als wesentlich für die Schaffung und Beibehaltung erfolgreicher Hochschulen festgemacht wurden: Kooperation, Finanzmittel, öffentlich-private Partnerschaften und Mobilität. Europa wolle das äußerst erfolgreiche Modell der Vereinigten Staaten nicht kopieren, sondern noch mehr leisten ohne dabei das europäische Modell zu verraten, sagte der Kommissar. Dieses Modell verbinde Demokratie mit Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit mit Kohäsion sowie Mitgefühl mit Wirtschaft. Die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen der Konferenz bewiesen, dass es von wesentlicher Bedeutung sei, die Hochschulen zu einem vollen Bestandteil der europäischen Forschungspolitik zu machen, sagte Busquin. Er schloss, indem er seine Pläne verkündete, sicherzustellen, dass der Schwung erhalten bleibe. "Ich kann bereits verkünden, dass ich die Absicht habe, alle Verbände, Netze und europäischen Hochschuleinrichtungen in einem europäischen Forum zusammen zu bringen um den Austausch guter Praktiken zu fördern und die operativen Aspekte der Konferenzschlussfolgerungen festzumachen. Dieses Forum soll eine Schnittstelle zwischen der Kommission und bestehenden Verbänden schaffen um die Debatte über die Themen, die ich und andere angegangen haben wie beispielsweise das Management oder die Infrastrukturen weiter zu verfolgen," sagte der Kommissar. Das Forum soll noch vor dem Sommer eingerichtet werden und nach der Sommerpause zu einer ersten Sitzung bereit sein.

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