Neustrukturierung der CORDIS-Informationsdienste "Nationale F&E und Innovation" spiegeln Eu-Erweiterung
Am 1. Mai hieß die Europäische Union zehn neue Mitgliedstaaten willkommen - Zypern, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei und Slowenien. CORDIS trägt dieser historischen Entwicklung Rechnung und führt die Informationen aus Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Innovation aus den 25 Mitgliedstaaten der erweiterten EU in einer neuen Homepage für den Informationsdienst "Nationale F&E und Innovation" zusammen. Als Beitrag zur Schaffung eines wahren Europäischen Forschungsraums (EFR) beschreibt der CORDIS-Informationsdienst "Nationale F&E und Innovation" die nationalen Politiken und Strukturen, in denen Forschungsaktivitäten in der gesamten EU und in den assoziierten Ländern durchgeführt werden und liefert aktuelle Nachrichten und Informationen über Errungenschaften. Jeder nationale Dienst bietet darüber hinaus detaillierte Informationen über die Teilnahme des Landes an Projekten der Forschungs-Rahmenprogramme der EU, ein unschätzbares Instrument für die Bewertung der Auswirkungen der EU-Finanzierung auf nationaler Ebene. Obgleich die neuen Mitgliedstaaten schon lange vor ihrem Beitritt zu den Nutzern der CORDIS-Dienste gehörten und viele Forscher und Unternehmen aus diesen Ländern regelmäßig auf CORDIS zugreifen und schon heute aktiv an europäischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten beteiligt sind, spiegelt die neue Struktur des Dienstes die neue Phase der EU-Erweiterung. Jeder der 32 einzelnen nationalen Dienste - organisiert in drei Unterabteilungen für die 25 Mitgliedstaaten, drei Bewerberländer und fünf assoziierte Länder - führt nationale Systeme und politische Prioritäten ein und liefert Informationen über: aktuelle Nachrichten; EU-Projekte, an denen nationale Koordinatoren oder Partner beteiligt sind; Projektergebnisse; technologische Angebote und die nächste Phase der EU-F&E.