Methoden der Risikobewertung für die Auswirkungen von GV-Kulturen auf die Gesundheit von Mensch/Tier und die Umwelt
Die GD Umwelt der Europäischen Kommission hat eine Ausschreibung veröffentlicht bezüglich der Definition von Methoden der Risikobewertung für die kumulativen Langzeit-Effekte von genetisch veränderten (GV) Agrarprodukten auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie auf die Umwelt. Zu den Zielen dieses Projekts gehören: - Sammlung und Verbreitung von vorhandenen Informationen/Studien, die das Vorhandensein oder das Potential an Langzeit-Effekten von genetisch veränderten Agrarprodukten nachweisen; - Bewertung und Dokumentierung der Angemessenheit von vorhandenen Risikobewertungsmethoden/-protokollen, um die o. g. Effekte bei verschiedenen genetisch veränderten Agrarprodukten zu begründen und um mögliche Wissenslücken bzw. ein mögliches Fehlen an Wissen zu identifizieren sowie darzulegen, in welchen Bereichen noch weitere Forschung vonnöten ist; - Entwicklung spezifischer Methoden (z. B. standardisierte operationelle Verfahren - Standard Operating Procedures, SOP -, Checklisten) in Sachen Risikobewertung, und zwar samt zugehörigen Risikobewertungskriterien (z. B. spezifische Indikatoren usw.), für potentielle kumulative Langzeit-Effekte durch einzelne Gruppen der genetische veränderten Agrarprodukte (z. B. Spezies) sowie für verschiedene transgenetische Phänotypen (z. B. Herbizid-Toleranz, Insekten-Toleranz). Dieser Aufgabe ist Priorität einzuräumen, um die momentan innerhalb der Gemeinschaft freigegebenen sowie die für die nahe Zukunft vorhergesagten Typen von genetisch veränderten Pflanzen zu berücksichtigen; - Gegebenenfalls Anzeige der Typen und des Umfangs an Maßnahmen für ein Risikomanagement (einschließlich Überwachungsmaßnahmen), die benötigt werden, damit man sich potentiellen Langzeit-Effekten widmen kann. Es ist ein Budget von maximal 50.000Euro für das Projekt vorgesehen.Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Europäische Kommission 'Markets' Team DG ENV F.2 BU-5 00/122 B-1049 Brüssel Tel.: +32-2-296-0008 Fax: +32 -2 -299,4499 E-Mail: env-tenders@cec.eu.int Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie unter: hier klicken(öffnet in neuem Fenster)