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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Minister eröffnen afrikanisches EDCTP-Büro in Kapstadt

Die südafrikanischen Minister für Gesundheit und für Wissenschaft und Technologie eröffneten am 26. Juli offiziell das afrikanische Büro des Sekretariats der "Forschungspartnerschaft zur Durchführung klinischer Studien " (EDCTP) und erklärten, dass dieser Schritt die Zusammena...

Die südafrikanischen Minister für Gesundheit und für Wissenschaft und Technologie eröffneten am 26. Juli offiziell das afrikanische Büro des Sekretariats der "Forschungspartnerschaft zur Durchführung klinischer Studien " (EDCTP) und erklärten, dass dieser Schritt die Zusammenarbeit im Kampf gegen übertragbare Krankheiten stärken werde. Mit der Einrichtung einer Partnerschaft zwischen der EU und den Entwicklungsländern möchte die EDCTP die Leistungsfähigkeit der medizinischen Forschung in den Entwicklungsländern verbessern und klinische Studien durchführen, um die Entwicklung von therapeutischen und präventiven Mitteln gegen Erkrankungen wie HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria zu beschleunigen. Der südafrikanische Minister für Wissenschaft und Technologie Mosibudi Mangena erklärte: "Der heutige Tag stellt einen Meilenstein im globalen Kampf gegen die tödlichsten Krankheitsplagen unserer Zeit - HIV und AIDS, Tuberkulose und Malaria - dar, die immer noch Millionen Menschen heimsuchen, insbesondere in den Entwicklungsländern." "Es gibt keinen Zweifel, dass diese Förderinitiative zur Unterstützung der Einführung der EDCTP durch die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten einen signifikanten finanziellen Anstoß für den Kampf gegen Armut und Krankheit geben wird", fuhr Mangena fort. Er fügte jedoch hinzu, dass die Finanzierung durch die EDCTP allein nicht ausreichen werde und forderte die Schaffung weiterer Partnerschaften zwischen den Regierungen, der Privatwirtschaft im Allgemeinen sowie der pharmazeutischen Industrie im Besonderen. Mangena betonte, dass der finanzielle Beitrag durch die Partnerschaft nicht der einzige Grund zum Feiern sei: "Auch der Einfluss, den die EDCTP-Initiative auf die Forschung und auf die Entwicklung von wissenschaftlichen Kenntnissen und Politiken auf diesem Kontinent haben wird, ist nicht zu unterschätzen. Der Standort eines Büros des Sekretariats in Afrika wird die Bereitstellung von wissenschaftsbasiertem Wissen über die EDCTP erleichtern und weitreichende Konsequenzen für die Umsetzung unserer jeweiligen nationalen, regionalen oder kontinentalen Programme zur Bekämpfung dieser Krankheiten haben." Der südafrikanische Gesundheitsminister Manto Tshabalala-Msimang fügte hinzu: "In unserem Bestreben, die Volksgesundheit zu verbessern und zur Entwicklung einer gesunden Nation beizutragen, erkennen wir an, dass die Stärkung unseres Gesundheitssystems sowie die Sicherstellung, dass ein die Forschungskapazität förderndes Umfeld eingerichtet wird, von wesentlicher Bedeutung sind." Piero Olliaro, Leiter der EDCTP-Initiative, beschrieb die Eröffnung des afrikanischen Büros als ein eindeutiges Zeichen vonseiten der Initiative für ihr Engagement für eine Partnerschaft mit afrikanischen Institutionen sowie für den Technologie- und Wissenstransfer an das afrikanische Volk. Dr. Olliaro gab außerdem Einzelheiten zu den ersten Projekten bekannt, die die EDCTP finanzieren möchte. Eine Partnerschaft zwischen Instituten in Dänemark, Madagaskar, Südafrika, Äthiopien, dem Senegal, Tansania, Gambia und Uganda wird sich mit der Tuberkuloseepidemie befassen, während man sich im Rahmen einer Kooperation zwischen Instituten aus Italien, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Sambia auf HIV/AIDS konzentrieren wird. Eine dritte Initiative wird zur Bekämpfung der Malariaepidemie eingerichtet.

Länder

Dänemark, Äthiopien, Gambia, Italien, Madagaskar, Niederlande, Senegal, Tansania, Uganda, Vereinigtes Königreich, Südafrika, Sambia

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