Die Schweiz richtet Wissenschaftsaußenposten in den USA und in Asien ein
Der Leiter für Internationales bei der Gruppe für Wissenschaft und Forschung, Claudio Fischer, war am 17. November in Brüssel, Belgien, um zu erläutern, wie und warum die Schweiz Außenposten für Wissenschaft in den USA und in Asien einrichtet. Die Schweiz hat im Ausland bereits drei Schweizer Häuser eingerichtet und plant nun ein weiteres in einigen Jahren. Ursprüngliches Ziel waren die USA, wo in Boston und in San Francisco im Jahr 2000 bzw. 2003 ein Schweizer Haus eröffnet wurde. Nun wendet sich die Schweiz nach Asien, wo in Singapur das erste Schweizer Haus eingerichtet wird, ein zweites ist in Shanghai geplant. Wichtigstes Ziel der Initiative ist die Schaffung von Netzwerken zur Verstärkung der Präsenz des Hochschulwesens, der Wissenschaft und der Technologie der Schweiz in sehr dynamischen Regionen und eine vermehrte und strukturierte Zusammenarbeit zwischen den Institutionen in der Schweiz und der Gastregion. Die Häuser sind auch Anlaufstellen für Schweizer Wissenschaftler im Ausland, und sie organisieren bzw. ermöglichen Veranstaltungen zur Förderung der Schweizer Wissenschaft auf internationaler Ebene. Diese Häuser sind eine gemeinsame Initiative der Gruppe für Wissenschaft und Forschung und des Außenministeriums. Etwa ein Drittel der Mittel wird aus öffentlichen Geldern gedeckt, der Rest stammt von Sponsoren in der Schweiz und der Gastregion. Alle Häuser haben ein gemeinsames strategisches Beratungsgremium. Jedes Schweizer Haus ist anders und wird von dem geprägt, was in der jeweiligen Region für erfolgreich gehalten wird. Das Haus in San Francisco ist als Swissnex bekannt, das in Boston trägt die Bezeichnung SHARE Boston (Swiss House for Advanced Research and Education). Der Erfolg jedes Schweizer Hauses wird an den Mitteln von privaten Sponsoren, an der Anzahl der initiierten Veranstaltungen und Projekte und an der Zahl der besuchenden Delegationen gemessen. Jeder einzelne Indikator zeigt bisher, dass die Häuser sowohl in der Schweiz als auch an ihren Gastorten sehr gut aufgenommen werden.
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