Bekanntgabe der Gewinner des Dan-David-Preises 2005
Die Gewinner des Dan-David-Preises 2005, die dieses Jahr aus Großbritannien, Israel, den USA und Indien stammen, sind bekannt gegeben worden. Der mit einer Million US$ (0,76 Millionen Euro) dotierte Preis wird jährlich in drei Kategorien vergeben: Forschungsleistungen in Bezug auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Nicht nur die Preisträger selbst profitieren von dem Preis, sondern auch die nächste Forschergeneration, denn jedes Jahr vergeben die Gewinner jeweils 20 Forschungsstipendien an herausragende Doktoranden weltweit. Der Preis 2005 in der Kategorie 'Vergangenheit' geht an zwei Archäologen: Professor Israël Finkelstein aus Israel und Professor Graeme Barker von der Cambridge-Universität im Vereinigten Königreich. Professor Barker wurde für seine Arbeit über die Beziehung zwischen Landschaft und Gesellschaft, insbesondere in den Anfängen der Landwirtschaft und des Hirtentums, sowie über die langfristige Bodennutzung und ihre Folgen für die Umwelt ausgezeichnet. In der Kategorie 'Gegenwart' wird der Preis 2005 für den Themenbereich der darstellenden Künste verliehen, Preisträger ist Peter Brook aus Großbritannien. Er erhält den Preis für seinen herausragenden Beitrag zur Theater- und Opernkunst. In der Kategorie 'Zukunft' wurde als Themenbereich für den diesjährigen Preis die Materialwissenschaft ausgewählt. Drei Forscher teilen sich den Preis, von denen zwei aus den USA kommen und einer aus Indien stammt (Professor Robert Langer, Professor George Whitesides und Professor C.N.R Rao). Bei ihren Forschungstätigkeiten geht es um Tissue Engineering und neuartige Biomaterialien, neue Funktionswerkstoffe und -systeme sowie Festkörper- und Materialchemie.
Länder
Israel, Indien, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten