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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Britische Regierung fordert Studie über Gesundheitsrisiken durch Mobilfunkmasten

Die britische Regierung gibt Untersuchungen zur Feststellung der künftigen Ausrichtung der Mobilfunktechnologie und des Bedarfs an der Weiterentwicklung von Masten in Auftrag. Einer der Forschungsbereiche wird das Potenzial zur verstärkten gemeinsamen Nutzung von Masten sein...

Die britische Regierung gibt Untersuchungen zur Feststellung der künftigen Ausrichtung der Mobilfunktechnologie und des Bedarfs an der Weiterentwicklung von Masten in Auftrag. Einer der Forschungsbereiche wird das Potenzial zur verstärkten gemeinsamen Nutzung von Masten sein. Nach Aussage der britischen Gesundheitsministerin Yvette Cooper ist es wichtig, die künftige Richtung der Mobilfunktechnologie festzustellen, damit die politischen Entscheidungsträger informiert werden und dem öffentlichen Interesse in diesem Bereich Rechnung getragen werden kann. Die Ankündigung folgt der Veröffentlichung von verschiedenen Berichten, in denen auf mögliche Gesundheitsrisiken durch Masten hingewiesen wird, und Protesten in Regionen, in denen Masten aufgestellt sind. Im Januar wiesen britische Wissenschaftler darauf hin, dass Jugendliche durch den Gebrauch von Mobiltelefonen am stärksten gefährdet seien, und empfahlen, dass Kinder unter acht Jahren diese nicht nutzen sollten. Auch der britische National Radiological Protection Board empfahl die Durchführung von weiteren Untersuchungen zu Mobilfunkmasten. Schwedische Wissenschaftler stellten ferner fest, dass das Risiko, einen Tumor an dem Nerv auszubilden, der das Ohr mit dem Gehirn verbindet, bei Langzeitnutzern von Mobiltelefonen fast doppelt so hoch ist wie bei Handy-Abstinenzlern. Des Weiteren ergab die von der EU finanzierte REFLEX-Studie ("Risk evaluation of potential environmental hazards from low energy electromagnetic field exposure using sensitive in vitro methods"), die die Auswirkung elektromagnetischer Felder untersucht, dass Mobilfunkstrahlung möglicherweise die DNS schädigen kann.

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