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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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RP6-Projekt soll das Risikomanagement in den Alpenregionen durch GMES verbessern

Die Kommission wird unter dem vorrangigen Themenbereich "Luft- und Raumfahrt" des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) eine Forschungsinitiative zur Verbesserung des Risikomanagements für Lawinen, Erdrutsche und Überschwemmungen in den Alpenregionen mit 1,1 Millionen Euro unterstütz...

Die Kommission wird unter dem vorrangigen Themenbereich "Luft- und Raumfahrt" des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) eine Forschungsinitiative zur Verbesserung des Risikomanagements für Lawinen, Erdrutsche und Überschwemmungen in den Alpenregionen mit 1,1 Millionen Euro unterstützen. ASSIST ist das 15. und neueste Projekt, das im Zuge der Initiative "Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung" (GMES) eingeleitet wird. Gebirgsregionen machen rund 30 Prozent des gesamten EU-Territoriums aus, mit etwa 30 Millionen Bewohnern. ASSIST konzentriert sich zwar auf die Alpen, die Kommission sagt jedoch, dass die Ergebnisse des Projekts leicht auf andere Gebirgsregionen ausgeweitet werden können. Der Vizepräsident der Kommission Günter Verheugen sagte: "Mit dem Abschluss der jüngsten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Raumforschungsprojekte hat die Kommission einen wichtigen Schritt zur Förderung des Dialogs zwischen den Betroffenen sowohl auf der Anbieterseite als auch auf der Benutzerseite von Informationen im Bereich Umwelt und Sicherheit gemacht." "Das Leben der Bürgerinnen und Bürger wird damit sicherer, und gleichzeitig unterstützen wir die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie durch die Entwicklung eines starken und innovativen Industriekerns sowohl für Informationsdienste als auch für die raumgestützte und terrestrische Infrastruktur", fügte er hinzu. Das ASSIST-Konsortium umfasst sieben Partner aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz und sein Hauptziel ist die Umsetzung voroperationeller GMES-Dienste und die Einrichtung von weiterentwickelten integrierten Sicherheits- und Informationsdiensten für die Alpen. Im Rahmen des Projekts werden Daten aus der Erdbeobachtung mit Hilfe von Satelliten wie SAR-Bilder (SAR - Radarsystem mit synthetischer Apertur) und hoch auflösende optische Satellitendaten mit vorliegenden Luftaufnahmen und meteorologischen Daten kombiniert. Auf technischer Ebene wird das Projekt "Dienstleistungszentren" wie beispielsweise Polizei, Krankenhäuser, Feuerwehr sowie Luft- und Bergrettung einrichten. Die Zentren werden so ausgestattet, dass sie Unterstützung leisten können für die Überwachung und Vorhersage von Risikominderungsszenarien auf täglicher Basis und den Betrieb während einer Krisensituation. Schließlich zielen die Projektpartner auf die Entwicklung eines Angebots für Sicherheits- und Risikoinformationsdienste zur Nutzung in den teilnehmenden alpinen Sicherheitsinformationszentren ab. GMES ist eine gemeinsame Initiative der Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), die auf die Verbesserung von Umwelt- und Sicherheitsinformationen zum besseren Management von Krisensituationen ausgerichtet ist. Durch die Umsetzung voroperationeller Dienste durch Forschungsprojekte wie ASSIST zielt die Kommission darauf ab, der Industrie den Weg für die Entwicklung kommerzieller GMES-Dienste zu ebenen, und stellt die Entstehung einer wettbewerbsfähigen europäischen GMES-Industrie sicher.

Länder

Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien

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