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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Rumänien bringt seine volle Unterstützung für RP7-Vorschläge zum Ausdruck

Rumänien brachte seine "volle Unterstützung" für die Vorschläge der Kommission für das Siebte Rahmenprogramm (RP7) zum Ausdruck. Das Land ist der Auffassung, dass die Vorschläge die verschiedenen, in den vergangenen Monaten formulierten Empfehlungen zur EU-Forschungspolitik er...

Rumänien brachte seine "volle Unterstützung" für die Vorschläge der Kommission für das Siebte Rahmenprogramm (RP7) zum Ausdruck. Das Land ist der Auffassung, dass die Vorschläge die verschiedenen, in den vergangenen Monaten formulierten Empfehlungen zur EU-Forschungspolitik erfüllen. Die rumänische Regierung ist der Ansicht, dass die Vorschläge zum RP7 den in drei Berichten aufgeworfenen Fragen ausreichend Rechnung tragen: der Halbzeitbewertung der neuen RP6-Instrumente, den Empfehlungen zur Umsetzung des Drei-Prozent-Ziels bei den Forschungsinvestitionen und der Halbzeitüberprüfung der Lissabon-Strategie. In dem Positionspapier heißt es: "[…] Der Vorschlag spiegelt die Konsolidierung einer europaspezifischeren Forschungspolitik wider, die auf den Prinzipien der Konsensbildung, basierend auf grenzüberschreitender Zusammenarbeit und Dialogführung, sowie der vollkommenen politischen Transparenz begründet ist." Die Pläne der Kommission zielen nicht nur darauf ab, den Europäischen Forschungsraum (EFR) durch verbesserte Koordinierung der nationalen Forschungsprogramme und durch die Entwicklung von Spitzenforschung und Infrastrukturen auf europäischer Ebene zu stärken, sondern es soll auch eine "entscheidende Veränderung durch die Nutzung von Forschung und Innovation als Hauptwissensquelle zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft erzielt werden", heißt es im Dokument weiter. Rumänien unterstützt die Strukturierung des Programms unter den vier Überschriften "Kooperation", "Ideen", "Menschen" und "Kapazitäten" mit dem Argument, dass dies ein zu begrüßender Wechsel weg von der klassischen Konzentration auf Forschungsprioritäten hin zu einer Clusterbildung um Ziele und zugrundeliegende Politiken darstelle, der sowohl das Forschungspotenzial als auch die erwarteten Ergebnisse maximieren würde. Die Kontinuität von RP6-Forschungsthemen unter der Überschrift "Kooperation", in Verbindung mit einer verstärkten Flexibilität in ihrer Definition, wird im Positionspapier ebenfalls willkommen geheißen. Die rumänische Regierung fügt jedoch hinzu, dass die thematischen Bereiche durch eine verstärkte Konzentration auf europäische Spezifizität, beispielsweise durch die Anpassung an sich verändernde Ziele, die sich aus den Technologieplattformen ergeben, und auf regionale Stärken, insbesondere wenn diese an starke regionale Cluster der Forschungsindustrie gebunden sind, effektiver werden könnten. Damit Forschungsressourcen konzentriert werden können und kritische Masse erreicht werden kann, optiert Rumänien für eine Projektbewertung und für Auswahlkriterien, die die Teilnahme von Konsortialpartner ermutigen, die ihr spezifisches Forschungsfeld auf nationaler, statt auf institutioneller Ebene vertreten. Ferner wird im Bericht eine stärkere Koordination zwischen EU-Projekten mit ähnlichen Zielen oder komplementären Ergebnissen gefordert. Im Positionspapier begrüßt Rumänien den Erfolg des ERA-NET-Programms und unterstützt dessen weitere Entwicklung in vollem Umfang. Es fordert eine engere Verbindung zwischen diesem und anderen europäischen Initiativen, wie beispielsweise COST, EUREKA und dem EUROCORES-Programm der Europäischen Wissenschaftsstiftung. Was Gemeinsame Technologieinitiativen betrifft, so werden im Positionspapier klarere Richtlinien, die den besten Weg zur Entwicklung und zum Start dieser Art Initiativen darlegen, gefordert. Das Positionspapier betont abschließend das Interesse innerhalb der rumänischen Forschungsgemeinschaft an der Teilnahme am nächsten Rahmenprogramm. Dies sei durch das verstärkte Interesse und die Teilnahme am RP6 und die Förderung komplexer Projekte auf nationaler Ebene, die die thematischen Bereiche des RP7 ergänzen sollen, deutlich geworden.

Länder

Rumänien

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