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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Britischer Wissenschaftler möchte Frauen zur Spende von Eizellen für Forschungszwecke auffordern

Der britische Wissenschaftler, der das Schaf Dolly geklont hat, möchte die Genehmigung beantragen, Frauen zur Spende von Eizellen für Klonexperimente auffordern zu dürfen. Man geht davon aus, dass mit frischen Eizellen, im Gegensatz zu denen, die nach einer Fruchtbarkeitsbehan...

Der britische Wissenschaftler, der das Schaf Dolly geklont hat, möchte die Genehmigung beantragen, Frauen zur Spende von Eizellen für Klonexperimente auffordern zu dürfen. Man geht davon aus, dass mit frischen Eizellen, im Gegensatz zu denen, die nach einer Fruchtbarkeitsbehandlung entsorgt werden, die Fortschritte beim Verständnis und möglicherweise auch der Behandlung von Motoneuron-Erkrankungen beschleunigt werden könnten. Bisher haben britische Klonexperten für ihre Versuche nur nach Fruchtbarkeitsbehandlungen überschüssige Eizellen verwendet, die andernfalls entsorgt worden wären. Viele Wissenschaftler auf diesem Gebiet sind jedoch der Auffassung, dass die schlechte Qualität der auf diesem Weg erhaltenen Eizellen negative Auswirkungen auf ihre Forschung hat und die Entwicklung eines gesunden Klons behindert. Der Vorschlag, Frauen zur Spende von Eizellen aufzufordern, hat im VK allerdings bereits ethische Bedenken hervorgerufen. Religiöse Gruppen haben Ian Wilmot vorgeworfen, Frauen und ihre Eizellen als Ware zu betrachten. Professor Wilmot ist jedoch zuversichtlich, dass viele Frauen gerne Eizellen zur Förderung der Forschung spenden würden. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass Frauen Eizellen spenden würden, wenn klar ist, dass wir mit diesen Behandlungsmethoden für kranke Menschen erforschen", sagte er gegenüber der Zeitung Guardian. "Wir hoffen und glauben, dass Frauen, die die zerstörerischen Auswirkungen von [Motoneuron]-Erkrankungen miterlebt haben, bereit zu einer derartigen Spende sind." Die potenziellen Vorteile des Einsatzes frischer Eizellen in der Klonforschung wurden bereits von einem Forscherteam in Südkorea unter Beweis gestellt. Durch den Einsatz von Eizellen von Frauen, die diese speziell zu Forschungszwecken gespendet hatten, konnte Professor Woo Suk Hwang mit seinem Team den ersten geklonten menschlichen Embryo produzieren. Außerdem waren sie in der Lage, Gewebe aus Klonen zu produzieren, das auf Patienten mit spezifischen Anforderungen zugeschnitten ist.

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