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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Studie: Innovationspolitik ist kein schnelles und einfaches Rezept gegen schwaches Wachstum

Innovationspolitik ist kein Instrument zur schnellen Lösung von Wachstumsproblemen. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt "Policy and Regional Growth" ("Politik und regionales Wachstum") der BAK Basel Economics in der Schweiz. Laut des Forschungsberichts könne das u...

Innovationspolitik ist kein Instrument zur schnellen Lösung von Wachstumsproblemen. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt "Policy and Regional Growth" ("Politik und regionales Wachstum") der BAK Basel Economics in der Schweiz. Laut des Forschungsberichts könne das unterschiedliche Produktivitätswachstum in den europäischen Regionen teilweise durch die unterschiedlichen Politiken erklärt werden. Auch wenn Innovationspolitiken Wachstum durchaus unterstützen können, so sei ihr Einfluss doch beschränkt. Das "Ausmaß des Einflusses, den verstärkte Bildungsanstrengungen und Ausgaben in Forschung und Entwicklung auf das Produktivitätswachstum haben, [ist] überraschend gering. Innovationspolitik ist nicht die einfache und schnelle Lösung für alle Wachstumsprobleme", so der Bericht. Qualitäts- und Effizienzkontrollen, so der Bericht weiter, seien notwendig für den Erfolg jeder Innovationspolitik. Der Bericht ist zweifellos eine interessante Lektüre für alle europäischen Politiker, die auf der Suche nach neuen politischen Konzepten sind, um bis 2010 die europäische Wirtschaft zur wettbewerbsfähigsten der Welt zu machen. Die Schweizer Forscher kamen auch zu dem Schluss, dass Fiskalpolitik den stärksten Einfluss auf Produktivität hat: Das Produktivitätswachstum sinkt mit steigender Steuerlast. Eine verstärkte Regulierung des Arbeitsmarktes sei "keine erfolgsversprechende Strategie". Das Forscherteam hat den Einfluss verschiedener regionaler Standortfaktoren auf das langfristige Wirtschaftswachstum von 120 Regionen gemessen. In der nächsten Phase des Projekts werden auch US-amerikanische Regionen in die regionale Datenbank sowie weitere erklärende Variablen, insbesondere zu Innovation, einbezogen.

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