Staatliche Beihilfen für Forschungszentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Irland genehmigt
Die Pläne zur Errichtung eines neuen Zentrums für Forschung und Entwicklung (F&E) im Bereich endovaskuläre Therapie und Herzinfarkte in Galway, Irland, wurden von der Europäischen Kommmission im Einklang mit den Vorschriften für staatliche Beihilfen des EG-Vertrags genehmigt. Bei dem Zentrum handelt es sich um eine Initiative des in den USA ansässigen Unternehmens Abbott Vascular Devices. Das Unternehmen erhält öffentliche Mittel, um das Risiko im Zusammenhang mit dieser Art von Arbeit zu reduzieren und um die Entwicklung von Abbott Vascular Devices in der Region Border-Midlands-West in Irland zu unterstützen. Die Kommission geht davon aus, dass die geplante staatliche Beihilfe keine Wettbewerbsverzerrung bewirken wird. Das Projekt erstreckt sich über drei Jahre (2005-2007) und verfügt über ein Budget in Höhe von 39 Millionen Euro. "Ich freue mich Beihilfen zu genehmigen, die Innovation fördern und bei der Schaffung von Arbeitsplätzen helfen, insbesondere wenn sie zudem die Regionalentwicklungspolitik der Kommission unterstützen", sagte EU-Kommissarin für Wettbewerb Neelie Kroes. Das Zentrum wird bis 2007 voraussichtlich 50 qualifizierte Arbeitsplätze schaffen, und bis zu 80 bis 2009.
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Irland