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Europäisches Patentamt berichtet über Anstieg der Nachfrage nach Patentschutz

Die Nachfrage nach Patentschutz steigt. Dies geht aus den jüngsten Statistiken des Europäischen Patentamts (EPA) hervor. Dieses meldet eine Rekordzahl von 193.600 Patentanmeldungen für 2005, ein Anstieg um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Erteilungsverfahren, ...

Die Nachfrage nach Patentschutz steigt. Dies geht aus den jüngsten Statistiken des Europäischen Patentamts (EPA) hervor. Dieses meldet eine Rekordzahl von 193.600 Patentanmeldungen für 2005, ein Anstieg um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Erteilungsverfahren, die infolge der Anmeldungen eingeleitet wurden, ist ebenfalls von rund 123.700 im Jahr 2004 auf 128.700 im Jahr 2005 gestiegen. Hiervon stammten etwa 63.650 aus den 31 Mitgliedsländern des EPA, während 32.700 aus den USA und 21.500 aus Japan stammten. Dieser Aufwärtstrend scheint sich im Jahr 2006 fortzusetzen. "Für das aktuelle Jahr erwarten wir einen weiteren Anstieg der Patentanmeldungen. Es deutet alles darauf hin, dass wir erstmals die Marke von 200.000 überschreiten werden", sagte der Präsident des EPA Alain Pompidou. Obwohl der Anteil der Anmeldungen aus Europa mit 49,5 Prozent unverändert blieb, war in einer Reihe europäischer Länder ein starkes Wachstum zu verzeichnen. Am aktivsten war Deutschland, auf das 18,5 Prozent der Gesamtanmeldungen entfielen, gefolgt von Frankreich mit 6,2 Prozent. Die Niederlande verzeichneten mit 7.800 den größten Anstieg bei den Anmeldungen. Die Zahl erhöhte sich um 800 gegenüber 2004, wodurch sich der Anteil des Landes an der Gesamtzahl auf 6,1 Prozent erhöhte. Das Wachstum war auch in der Schweiz, in Italien, Dänemark und Belgien beträchtlich, wohingegen die Zahlen für das Vereinigte Königreich und Finnland gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig waren. Außerhalb Europas wurde auch in Südkorea, China, Indien, Brasilien und Südafrika eine Vielzahl von Anmeldungen eingereicht. Der Anteil von Anmeldungen in den zehn technischen Bereichen mit besonders hohen Niveaus von Patentaktivität erhöhte sich ebenfalls leicht von 55,5 Prozent im Jahr 2004 auf knapp unter 56 Prozent. Auf Medizintechnologie entfielen 11,4 Prozent der Gesamtanmeldungen, gefolgt von elektronischer Kommunikation (10 Prozent), Datenverarbeitung (6,7 Prozent) und Fahrzeugtechnologie (3,2 Prozent). Das EPA erteilte Deutschland mit einer Gesamtzahl von 12.500 die meisten Patente, gefolgt von Frankreich mit 3.740 und dem Vereinigten Königreich mit 2.150 Patenten. Insgesamt 13.000 europäische Patente gingen an US-Anmelder, während 9.550 an ihre japanischen Kollegen gingen.

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