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EU-Forschungsprojekt erhöht Sicherheit bei Großveranstaltungen weltweit

Die Europäische Kommission hat auf einer Konferenz am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York ein von der EU finanziertes Forschungsprojekt zur Verbesserung der Sicherheit bei Großveranstaltungen vorgestellt. Das Projekt EU-SEC wird vom Internationalen Forschungsinstitu...

Die Europäische Kommission hat auf einer Konferenz am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York ein von der EU finanziertes Forschungsprojekt zur Verbesserung der Sicherheit bei Großveranstaltungen vorgestellt. Das Projekt EU-SEC wird vom Internationalen Forschungsinstitut der Vereinten Nationen für Kriminalität und Rechtspflege (UNICRI) koordiniert und bringt die Innenministerien und Polizeibehörden von zehn EU-Ländern sowie das Europäische Polizeiamt (Europol) zusammen. "Wir alle nehmen gern an Großveranstaltungen wie der Fußballweltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen teil, aber die Gewährleistung der Sicherheit bei solchen Massenveranstaltungen kann problematisch sein", so der EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung Janez Potocnik. "Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für Forschungsarbeiten zur Verbesserung unserer Lebensqualität und belegt, dass wir viel weiter kommen, wenn wir zusammenarbeiten." Seit Projektbeginn in 2004 konzentriert sich EU-SEC auf Aktivitäten zur Netzwerkbildung, auf die Ermittlung einschlägiger Forschungsprogramme auf nationaler Ebene und auf die Erstellung von Internetseiten und Handbüchern. Als nächstes wird innerhalb des Projekts ein Rahmen für die Aufnahme gemeinsamer Forschungstätigkeiten und die Zusammenlegung nationaler Ressourcen in Bereichen wie der Sprengstofferkennung und des Managements des Informationsflusses an die Öffentlichkeit ausgearbeitet. Die Partner möchten zudem ihre Zusammenarbeit mit der Europäischen Polizeiakademie (CEPOL) und den 15 EU-Mitgliedstaaten verstärken, die bisher nicht an dem Projekt beteiligt sind. Die Sicherheitsforschung ist ein vorrangiger Themenbereich des Siebten Rahmenprogramms (RP7), für den Mittel in Höhe von 1,35 Mrd. EUR für einen Zeitraum von sieben Jahren zur Verfügung gestellt werden. Es werden Forschungsarbeiten gefördert, mit denen die Bürger Europas vor Bedrohungen wie Terrorismus, Naturkatastrophen und Verbrechen geschützt werden. "Die Kommission ist entschlossen, ihren Beitrag zum besseren Schutz ihrer Bürger und zur Finanzierung europäischer Forschungsprojekte zu leisten", betonte der für Unternehmen und Industrie verantwortliche Vize-Präsident Günter Verheugen. "Ein starkes europäisches Sicherheitsforschungsprogramm wird auch die europäische Wettbewerbsfähigkeit stärken."

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