Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch Deutsch
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Inhalt archiviert am 2023-03-02

Article available in the following languages:

"EU-Nobelpreis" für IKT geht an Unternehmen in Großbritannien, Schweden und Österreich

Ein Festnetztelefondienst, ein automatischer Scanner, der Bücher in Minuten digitalisiert und ein Software-Übertragungssystem, das eine Umprogrammierung überflüssig macht - das sind die Hauptgewinner des Europäischen Informations- und Kommunikationstechnologiepreises 2007 Di...

Ein Festnetztelefondienst, ein automatischer Scanner, der Bücher in Minuten digitalisiert und ein Software-Übertragungssystem, das eine Umprogrammierung überflüssig macht - das sind die Hauptgewinner des Europäischen Informations- und Kommunikationstechnologiepreises 2007 Die mit je 200 000 EUR dotierten Auszeichnungen gehen an eine britische, eine schwedische und eine österreichische Firma. "Die Informations- und Kommunikationstechnologie eröffnet uns eine Welt neuer Möglichkeiten - neue Formen des Arbeitens und neue Lebensformen tun sich auf", meinte die für die Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding bei der Preisverleihung in Hannover. "Innovationen wie diese sind entscheidend, wenn Europa auf der globalen Bühne weiterhin vorne stehen will. Mit diesen Preisen wird die ungebrochene Kapazität der europäischen Industrie ausgezeichnet, modernste IKT-Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen", fügte sie hinzu. 17 weitere Preise in Höhe von je 5 000 EUR wurden für bahnbrechende Technologieentwicklungen aus fünf weiteren Ländern vergeben. Sie reichten von virtuellem Training für Augenchirurgen und künstlicher Intelligenz für Spiele über Systeme, die Gedanken in elektrische Signale umwandeln bis hin zu einer Suchmaschine für unsichtbare Internet-Inhalte. Sieben der Preise gingen nach Deutschland, vier nach Frankreich, drei nach Österreich, zwei nach Schweden und je einer nach Finnland, Israel, Norwegen und das Vereinigte Königreich. Die 20 Preisträger wurden von der Europäischen Kommission aus der diesjährigen Rekordzahl von 450 Bewerbern aus 30 Ländern ausgewählt. Der 1995 zum ersten Mal ausgelobte Europäische IKT-Preis wurde erstmals auf der CeBIT in Hannover verliehen. Der Europäische IKT-Preis, der EU-eigene "Nobelpreis", wird aus Mitteln des Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission finanziert und würdigt innovative Informations- und Kommunikationsprodukte und Dienstleistungen mit einem hohen Marktpotenzial. Die Vorauswahl treffen unabhängige Experten, die der Kommission eine Empfehlung für die Gewinner und Hauptgewinner vorlegen. Den Vorsitz der Jury führte in diesem Jahr Professor Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und Informatik-Professor an der Universität des Saarlands, Saarbrücken. Die drei Hauptgewinner, die ein Preisgeld von je 200 000 EUR erhalten, sind: - Business Communication Solution von Telepo bietet Zugriff auf Sprach- und Textdienste rund um die Uhr und von überall für außer Haus tätige Mitarbeiter durch die Integration von mobilen und Festnetzkommunikationsverbindungen - eine Lösung, die die Kosten der Unternehmen senkt und ihre Sicherheit erhöht. - QuickTransit von Transitive Corporation ist ein Software-Übertragungssystem, der den prozessor- und betriebssystemübergreifenden Einsatz von Anwendungen ohne Umprogrammierung ermöglicht. - ScanRobot von Treventus Mechatronics ist ein automatischer Scanner, der 40 Buchseiten pro Minute digitalisiert.

Mein Booklet 0 0