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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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EU fördert neues Forschungszentrum für Gasturbinen an der Universität Cardiff

Ende 2007 soll an der Universität Cardiff ein neues Forschungszentrum für Gasturbinen eröffnet werden, in dem Gasturbinentechnologien auf Grundlage saubererer und effizienterer Brennstoffe entwickelt werden sollen. An dieser Einrichtung, die im Rahmen der EU-Strukturfonds mi...

Ende 2007 soll an der Universität Cardiff ein neues Forschungszentrum für Gasturbinen eröffnet werden, in dem Gasturbinentechnologien auf Grundlage saubererer und effizienterer Brennstoffe entwickelt werden sollen. An dieser Einrichtung, die im Rahmen der EU-Strukturfonds mit 5,7 Millionen Euro gefördert wird, sollen verbesserte Gasturbinenkonstruktionen entworfen und sauberere Brennstoffe für Luftfahrt und Stromerzeugung getestet werden. Da Wales zu den am stärksten benachteiligten Regionen in der Europäischen Union zählt, wird es unter Ziel 1 der Strukturfonds gefördert. Ein Technologieunternehmen hat dem Forschungszentrum zwei wichtige Anlagen zur verbrennungstechnischen Prüfung zur Verfügung gestellt. Außerdem wird die Einrichtung mit Fördermitteln sowohl vonseiten der walisischen Nationalversammlung als auch der EU unterstützt. Weltweit gibt es nur wenige Forschungszentren dieser Art. "Mit dem Forschungszentrum für Gasturbinen werden wir einen Beitrag zur Emissionsverringerung auf lokaler und weltweiter Ebene leisten können und gleichzeitig die regionale Wirtschaft fördern", so Professor Phil Bowen, der am Fachbereich Ingenieurwesen den Lehrstuhl für Energiesysteme innehat. "Wir erwarten, dass das Forschungszentrum für Gasturbinen mit der Zeit zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche Hightech-Unternehmen wird, die die erstklassigen Einrichtungen nutzen", fügt er hinzu. Bislang ist das Zentrum im Besitz eines Sektorbrennkammerprüfstands zur internen Gasprüfung von Sektor- oder Ringbrennkammern sowie eines Hochdruckbrennkammerprüfstands zur Mehrkomponenten-Gasanalyse bei Abgasen von Hochdruckbrennkammern. Zu den Forschungsgebieten, die das Zentrum abdeckt, zählen Emissionen und Luftqualität, Partikel- und Wolkenbildung sowie alternative Brennstoffe. Ein EU-gefördertes Projekt kommt nach Eröffnung des Forschungszentrums als erstes in den Genuss der neuen Einrichtungen. Die an diesem Projekt beteiligten Forscher werden alternative flüssige und gasförmige Brennstoffe aus Biomasse und Abgasen, u. a. Methan, Wasserstoffgemische, Kohlevergasungsprodukte und Biobrennstoffe untersuchen. "Mit dieser Einrichtung ist wahrhaft ein Energieforschungszentrum der Weltklasse gegründet worden", betont Rhodri Morgan, Erster Minister von Wales. "Bei der Erforschung und Entwicklung alternativer Energiequellen spielt dieses Zentrum bereits eine Schlüsselrolle, und es wird im Kampf gegen die globale Erwärmung zunehmend an Bedeutung gewinnen, da es einen Beitrag zur Verringerung von Kohlenstoffdioxidemissionen leisten kann", fügt Morgan abschließend hinzu.

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