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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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China und Europa vertiefen Forschungsbeziehungen

China hat mit den Niederlanden und Frankreich eine Reihe von Kooperationsvereinbarungen geschlossen, um die Beziehungen in mehreren Forschungsbereichen zu intensivieren. Auf einem dreitägigen Besuch in den Niederlanden traf der stellvertretende Premierminister Chinas, Hui Li...

China hat mit den Niederlanden und Frankreich eine Reihe von Kooperationsvereinbarungen geschlossen, um die Beziehungen in mehreren Forschungsbereichen zu intensivieren. Auf einem dreitägigen Besuch in den Niederlanden traf der stellvertretende Premierminister Chinas, Hui Liangyu, mit der niederländischen Ministerin für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität, Gerda Verburg, zusammen. Sie unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen landwirtschaftliche Forschung und Wissensaustausch, Herstellung von Milchprodukten, Tiergesundheit und weiteren Bereichen. Außerdem unterzeichneten sie eine Vereinbarung zur Gründung eines gemeinsamen Zentrums für landwirtschaftliche Innovation und Förderung in Peking. Mit dem Zentrum, das innerhalb der chinesischen Akademie für Agrarwissenschaften angesiedelt wird, sollen gemeinsame Forschungs- und Innovationsaktivitäten gefördert werden. Untersucht werden dabei Bereiche wie Lebensmittel und Ernährung, ländliche Entwicklung und umweltfreundliche Landwirtschaft. Anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarungen sagte Hui, dass engere Kooperationsbeziehungen mit den Niederlanden wichtig seien, da China auf diese Weise von einem Land lernen könne, das im Bereich Landwirtschaft weltweit mit führend sei. Während des Besuchs unterzeichnete die Delegation der chinesischen Regierung außerdem Vereinbarungen mit niederländischen Instituten zur Einführung eines Frühwarnsystems für Dürren und Zusammenarbeit in Wasserwirtschaft und Forschung im Bereich Hochwasserschutz. Zwischenzeitlich haben die chinesische Akademie für Agrarwissenschaften (CAS) und das französische Institut für Agrarforschung (INRA) eine Agrarforschungsvereinbarung über Zellbiologie für Säugetierembryonen und bestimmte Bereiche der Mikrobiologie erneuert. Im Rahmen der Vereinbarung werden die Arbeiten im LABIOCEM verlängert, einem im November 2005 gegründeten chinesisch-französischen Labor für gemeinsame Grundlagen- und angewandte Forschung im Bereich Zellbiologie für Säugetierembryonen. Im Bereich der Mikrobiologie wird sich die Forschung auf die menschliche Darmflora und durch radikale Veränderungen im Ernährungsverhalten verursachte Probleme wie das vermehrte Auftreten von Diabetes, Krebs und Bluthochdruck konzentrieren. Das INRA und das Mikrobiologie-Institut der CAS werden außerdem eine Struktur für eine nachhaltige Zusammenarbeit im Bereich Untersuchung und Verbesserung von filamentösen Pilzen in tropischen Zonen ausarbeiten.

Länder

China, Frankreich, Niederlande

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