Irland setzt sich mit der Zukunft der Mobiltechnologie auseinander
In Irland wurde ein neues mit 2,45 Millionen Euro dotiertes Forschungsprogramm gestartet, das sich mit Mobiltelefontechnologie befasst. Das von der irischen Regierung unterstützte Programm führt 23 führende Telekommunikationsunternehmen sowie Forscher aus den Hochschulen des Landes zusammen. Dreißig Monate lang werden sie Forschungen zur aufkommenden Internetprotokoll-Multimedia-Subsystem-Technologie (IMS) durchführen, wobei sie sich mit der Entwicklung neuer Dienste zu Fernsehen, Musik und anderen Bereichen für das Mobiltelefon beschäftigen. "Ziel der Forschung ist es, Dienstleistungen des Typs 'Wann und Wo man will' zu entwickeln. IMS-Technologie wird international entwickelt und wird unsere Nutzungsgewohnheiten von Mobiltelefonen verändern. Wichtig ist, dass wir für diese neue Generation bereit sind", kommentierte der Minister für Unternehmen, Handel und Beschäftigung, Micheál Martin. "Mit dieser Technologie werden uns neue Möglichkeiten für alle mobilen Geräte eröffnet. Sie wird nicht nur Veränderungen bei der Art und Weise, wie wir Fernsehen schauen, im Internet surfen und Emails senden, mit sich bringen, sondern auch Gelegenheiten bieten, unsere Marktwirtschaft zu stärken", fügte er hinzu. Das Programm wird sich zunächst mit der Beurteilung der Lage beschäftigen, also mit der Frage, welche künftigen Dienstleistungen der irische Markt benötigt, und anschließend Entwicklung und Bereitstellung dieser Dienstleistungen untersuchen.
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