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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Österreich möchte regionale Forschungszusammenarbeit voranbringen

"Es kann nie genug Kooperation zwischen Mittel- und Osteuropa geben", betonte der österreichische Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Dr. Johannes Hahn anlässlich der Unterzeichnung einer trilateralen Absichtserklärung zwischen Österreich und den beiden jüngsten EU-M...

"Es kann nie genug Kooperation zwischen Mittel- und Osteuropa geben", betonte der österreichische Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Dr. Johannes Hahn anlässlich der Unterzeichnung einer trilateralen Absichtserklärung zwischen Österreich und den beiden jüngsten EU-Mitgliedstaaten Bulgarien und Rumänien. In dem Papier wird besonders auf die Zusammenarbeit der drei Länder im Rahmen des Siebten Forschungsrahmenprogramms der EU hingewiesen und eine verstärkte Hochschulzusammenarbeit gefordert. "Die Zusammenarbeit mit den neuen EU-Mitgliedsländern ist mir ein wichtiges Anliegen", so Hahn. "Wir brauchen als Wissenschaft- und Forschungsstandort ein starkes Netzwerk in Mittel- und Osteuropa." Neben seinen bulgarischen und rumänischen Amtskollegen lud Hahn auch die Minister bzw. Staatssekretäre für Forschung aus der Tschechischen Republik, Slowenien, Ungarn, der Slowakei, Polen und der Schweiz nach Österreich ein. Sie einigten sich auf eine engere Zusammenarbeit bei gemeinschaftlichen Infrastrukturprojekten. Derzeit sind viele dieser Initiativen in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich ansässig, und nur wenige in anderen Teilen Europas. "Wir brauchen in der Forschungsinfrastruktur auch eine geografische Balance", kommentierte Hahn. "Durch gemeinsame Infrastrukturprojekte mit unseren Nachbarn aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa können wir on the long run im Europa der 27 sichtbar werden." Für Österreich sei es wichtig, hob Hahn hervor, dass die Nachbarländer volkswirtschaftlich gestärkt werden und auch Ressourcen für Wissenschafts- und Forschungsinfrastruktur zur Verfügung haben. Bei ihrem Treffen in Salzburg beschäftigten sich die Minister auch mit der Problematik der Abwanderung hoch ausgebildeter Wissenschaftler, dem sogenannten Brain Drain. Sie hoffen, dass durch die Ansiedlung wichtiger Infrastrukturen in der Region mehr Wissenschaftler angezogen und in den beteiligten Ländern bleiben werden. Die Minister vereinbarten ein weiteres Treffen in Salzburg noch in diesem Jahr.

Länder

Österreich, Bulgarien, Rumänien

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