Ausschuss der Regionen fordert größere Rolle für lokale Akteure im EFR
Der Ausschuss der Regionen hat das Grünbuch der Europäischen Kommission über die Stärkung des Europäischen Forschungsraums (EFR) begrüßt, rief aber gleichzeitig dazu auf, die Rolle der Lokal- und Regionalbehörden als Partner stärker anzuerkennen. Die durch den Ausschuss angenommene Stellungnahme wurde von Michael Schroeren des nordrhein-westfälischen Landtags in Deutschland erstellt. "Städte und Regionen tragen durch die Schaffung innovativer Umfelder für Wissenschaftler und Forschungsinfrastrukturen erheblich zur Schaffung eines lebendigen Europäischen Forschungsraums bei", sagte Schroeren. Zu den empfohlenen Maßnahmen des Berichterstatters gehören die Erleichterung der Forschermobilität und engere Verbindungen zwischen Hochschulen und Industrie. "Hochschulen müssen mehr denn je als Innovationsmotoren ihrer Regionen angesehen und unterstützt sowie in die entsprechenden Diskussionen mit einbezogen werden", schreibt Schroeren. Zur Finanzierung der dringend benötigten Forschungsinfrastrukturen in Europa muss die Europäische Kommission Finanzmittel aus regionalen, nationalen und privaten Quellen anziehen, um die EU-Mittel zu ergänzen. Die Stellungnahme ruft auch zur Steigerung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene innerhalb der Forschungsprogramme auf.