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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Dänische Initiative für Forscher der Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften

Die Anregung der Teilnahme von dänischen Forschern aus Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften (SSH, socio-economic sciences and humanities) am Siebten Rahmenprogramm (RP7) der EU ist das Ziel einer neuen Initiative, die von der Dänischen Wirtschaftsforschungsakademie ...

Die Anregung der Teilnahme von dänischen Forschern aus Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften (SSH, socio-economic sciences and humanities) am Siebten Rahmenprogramm (RP7) der EU ist das Ziel einer neuen Initiative, die von der Dänischen Wirtschaftsforschungsakademie (DEA) eingerichtet wurde. Die Initiative mit den Titel "EU-Projekt für Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften" will sich insbesondere an Forscher richten, die noch nie an EU-Forschungsprogrammen teilgenommen haben. Bisher hat das Netzwerk rund 100 Forscher von über 12 Universitäten und Forschungseinrichtungen angezogen. Diese wurden in eine Reihe interdisziplinärer Arbeitsgruppen aufgeteilt, mit der Absicht, die Grundlage für Konsortien zu bilden, die eine EU-Finanzierung beantragen könnten. Die Projektkoordinatorin Nanna Rosenfeldt hebt besonders die Tatsache hervor, dass SSH-Forscher ihre Suche nach EU-Fördermittel nicht auf den zweckbestimmten Themenbereich "Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften" des RP7 beschränken sollten. "Wir haben alle Aufrufe unter den Arbeitsprogrammen betrachtet, und viele davon erwähnten die sozioökonomischen Wissenschaften, beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt", sagte Frau Rosenfeldt gegenüber CORDIS-Nachrichten. Viele Arbeitsprogramme unterstrichen die Bedeutung des Konsumentenverhaltens, riefen zur Entwicklung von Politikinstrumenten auf oder forderten die Beteiligung der Zivilgesellschaft, bemerkt sie. Andere Ziele der Initiative umfassen die Stärkung der Verbindungen zwischen SSH-Forschern und der Wirtschaft sowie die Ermutigung der SSH-Gemeinschaft, sich an wirtschaftsorientierter Forschung zu beteiligen. Eine jüngst von der DEA durchgeführte Studie enthüllte, dass es in Unternehmen ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung der Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften gibt. "Sie sind sich wohl der SSH-Forschung bewusst und wissen, dass diese Forscher zu ihrem Unternehmen beitragen können", sagte Frau Rosenfeldt. Im Laufe der Studie haben die befragten Unternehmensvertreter ihre Forschungsbedürfnisse in einigen Details dargelegt. Ganz oben auf der Liste stand Forschung zu Kreativität und Innovation, gefolgt von Verhalten und Kommunikation über das Internet. Von den Unternehmen ebenfalls erwähnt wurde die alternde Gesellschaft zusammen mit dem kulturellen Verständnis neuer Märkte. Letztlich hofft die DEA darauf, dass künftige EU-Arbeitsprogramme im Bereich der Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften mehr wirtschaftsorientierte Forschung umfassen. Die Einbeziehung von Partnern aus anderen europäischen Ländern ist das nächste Ziel des Projekts. Die DEA steht bereits mit der dänischen nationalen Kontaktstelle in Verbindung, mit der Absicht, Forscher außerhalb Dänemarks zu erreichen.

Länder

Dänemark

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