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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Neuer CORDIS focus Themenschwerpunkt zu Polarforschung

Nord- und Südpol sind fragile und sensible Umgebungen, die zu den Regionen gehören, die am meisten vom beobachteten Klimawandel betroffen sind. Neben ihrer einzigartigen Flora und Fauna stellen die Polarregionen einen wichtigen Teil des Klimasystems der Erde dar. Deshalb ist e...

Nord- und Südpol sind fragile und sensible Umgebungen, die zu den Regionen gehören, die am meisten vom beobachteten Klimawandel betroffen sind. Neben ihrer einzigartigen Flora und Fauna stellen die Polarregionen einen wichtigen Teil des Klimasystems der Erde dar. Deshalb ist es grundlegend, die Folgen dieser Erwärmung zu verstehen. Der letzte CORDIS focus Themenschwerpunkt widmet sich der europäischen Forschung in und über die polare Umwelt, insbesondere dazu, wie sie den Klimawandel beeinflusst und wie sie von diesem betroffen wird. Das Magazin gibt einen Überblick über den politischen Kontext und den neusten Stand der Wissenschaft. Außerdem beschreibt es die verschiedenen von der EU finanzierten Forschungsprojekte, die unsere Kenntnisse dieser wichtigen Regionen und darüber, wie sie sich verändern, erweitern. Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und Forschungskommissar Janez Potocnik haben beide kürzlich die arktische Region besucht. Die neue Ausgabe berichtet von ihren Besuchen in Grönland bzw. Svalbard, ebenso wie von den jüngsten Darstellungen des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) und der EU über Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels sowie über Anpassung und Klimaschutz. Das Internationale Polarjahr 2007-2008 ist eine Initiative, mit der wissenschaftliche Forschung zu den Polen koordiniert und gebündelt werden soll. Zu den EU-Projekten, die eine größere Koordination und Bündelung von Ressourcen durch gemeinsame Forschungsprogramme unterstützten gehören IPY-CARE und die ERA-NET-Initiative EUROPOLAR. Beide werden in dem Beiheft beschrieben. Ebenso abgedeckt ist die ganze Spannweite europäischer Forschungsaktivitäten an und auf den Polen und um sie herum. Die anspruchsvolle arktische Umgebung erfordert spezielle Modellierungstechniken und Forschungsinfrastrukturen wie beispielsweise Eisbrecher. Der Klimawandel muss ebenfalls sehr gut verstanden werden, da er die Pole schneller als jede andere Region beeinflusst und große Auswirkungen auf ihre fragilen Ökosysteme hat. Vergangene wissenschaftliche Forschungsprojekte zum Kohlenstoffkreislauf und zum Klimawandel tragen alle zu unserem Wissen über die Veränderungen in der Zukunft bei. Forscher arbeiten auch an Wegen zum Erhalt der natürlichen Ressourcen und zum Schutz der Bewohner des hohen Nordens.

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